Flüssigkeitsbedarf-Rechner – so viel sollten Sie täglich trinken!

 

Wenn Sie Durst haben, ist es eigentlich schon zu spät, denn das Gefühl einer trockenen Kehle deutet bereits auf einen Wassermangel in Ihrem Körper hin. Besser ist es, wenn Sie vorsorgen und über den Tag verteilt ausreichend Wasser trinken. Wir verraten Ihnen, wie viel Flüssigkeit Sie täglich brauchen. 

 

Wie Sie einen Großteil Ihrer Flüssigkeit verlieren

 

In erster Linie scheiden Sie Flüssigkeit über den Urin oder Schweiß aus. Aber auch Ihre Haut und Ihre Lunge sorgen dafür, dass Sie an Flüssigkeit einbüßen. Um dem entgegenzuwirken, müssen Sie genügend trinken und wasserhaltige Lebensmittel essen. 

Experten raten dazu, etwa 30-40 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht aufzunehmen, und zwar durch Getränke sowie Nahrung.

Wie viel Flüssigkeit Sie täglich zu sich nehmen sollten, richtet sich nach Ihrem Alter und Gewicht. Mit unserem Trinkbedarfsrechner können Sie Ihren individuellen Flüssigkeitsbedarf ermitteln. 

 

Trinkmenge – warum jeder etwas anderes sagt

 

Wenn Sie sich über den Flüssigkeitsbedarf informieren, werden Sie auf unterschiedliche Empfehlungen stoßen. Das liegt daran, dass die individuelle Lebensführung Ihren Flüssigkeitsbedarf stark beeinflussen kann.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät dazu, 1,5 l Wasser täglich aufzunehmen. Dabei ist es wichtig, die Menge nicht auf einmal zu trinken, sondern auf mehrere kleine Portionen, zum Beispiel 0,2 l Gläser, zu verteilen. So stellen Sie sicher, dass Sie rund um die Uhr mit genügend Flüssigkeit versorgt sind.

 

Was beeinflusst den Flüssigkeitsbedarf? 

 

Grundsätzlich gilt: Je mehr Gewicht Sie auf die Waage bringen, desto mehr Flüssigkeit benötigen Sie. Auch das Alter spielt eine Rolle, denn Kinder benötigen aufgrund ihrer Körpergröße weniger Trinkmenge, als Personen mittleren Alters. 

Übrigens: Senioren wiederum brauchen wieder weniger Flüssigkeit.

Eine große Rolle spielt auch die Aktivität. Ausdauersportler haben beispielsweise einen erhöhten Wasserbedarf, da sie bei den kräftezehrenden Einheiten Flüssigkeit über den Schweiß verlieren. Auch Schwangeren wird geraten, ihre Trinkmenge zu erhöhen.

Eine Ausnahme gibt es aber doch: Wenn Sie eine Nieren- oder Herzerkrankung haben, sollten Sie große Trinkmengen vermeiden, um Ihren Körper mit der Verarbeitung nicht zu überfordern.

Auch die Nahrung beeinflusst Ihren Flüssigkeitsbedarf. Je mehr wasserhaltige Lebensmittel auf Ihrem Speiseplan stehen, desto geringer fällt der Anteil aus, den sie mithilfe von Getränken ausgleichen müssen. 

 

Wie viel Flüssigkeit entfällt auf die Nahrung? 

 

Dabei kommt es natürlich stark darauf an, welche Lebensmittel Sie verzehren. Einige enthalten deutlich mehr Flüssigkeit als andere. Ein gutes Beispiel ist die Wassermelone oder andere wasserreiche Gemüse- und Obstsorten. Sie können Spitzenwerte von 97 % Wassergehalt erreichen, wohingegen eine Scheibe Roggenbrot lediglich 40 % Flüssigkeit enthält. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät dazu, ca. 900 ml Wasser mithilfe der Ernährung zu decken.

 

Ist Flüssigkeit gleich Flüssigkeit?

 

Ganz klar Nein. Gesundheitsexperten raten dazu, den Flüssigkeitsbedarf mit Mineralwasser, Tee oder Saftschorlen zu decken. Die beste Empfehlung ist aber immer noch reines Wasser ohne Zusätze.

Kaffee, Energy Drinks, Saft, Limonaden und Alkohol eignen sich hingegen nicht, um den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Übrigens: Kaffee, Cola und Alkohol können Ihrem Körper sogar Flüssigkeit entziehen, da sie zu einem erhöhten Harndrang führen.

 

So steigern Sie Ihre Trinkmenge

 

Sie haben Probleme damit, ausreichend zu trinken? Da geht es Ihnen wie vielen Menschen. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Trinkmenge effektiv steigern können.

  1. Bringen Sie Abwechslung in Ihren Alltag und tauschen Sie Wasser auch mal gegen ungesüßte Kräutertees oder fruchtige Saftschorlen.
  2. Führen Sie ein Trinktagebuch, in dem Sie Ihre Flüssigkeitsaufnahme protokollieren.
  3. Laden Sie sich eine Trinkapp herunter, die Sie an regelmäßige Trinkeinheiten erinnert.
  4. Stellen Sie sich ein Getränk gut sichtbar bereit, um sich Ihr Trinkverhalten aktiv ins Gedächtnis zu rufen.
  5. Machen Sie Trinkeinheiten zu Ihrer Routine und gewöhnen Sie sich feste „Trinkmahlzeiten“ an.

Berechnungsgrundlage: 
35 ml x pro Kilogramm. Das entspräche bei einem 80 kg schweren Menschen 80 x 35= 2.800ml

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