Carob Pulver und Pflanze

Carob – der gesunde Schokoladenersatz? Wirkung und Rezepte

Bio Supermärkte sind schon längst auf den neuen Trend aufmerksam geworden. Carob soll nicht nur eine gesunde Alternative zu Schokolade darstellen, sondern auch zahlreiche Nährstoffe beinhalten. Obendrein lässt sich das Superfood ganz einfach in leckeren Rezepten verarbeiten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren Carob-Kakao für die Frühstücksroutine?

Carob
Carob

Was ist Carob? 


Das Fruchtfleisch, welches aus den Früchten des Johannisbrotbaumes gewonnen wird, trägt den Namen Carob. Die begehrten Früchte sind Schoten, die bohnenähnlich an dem Baum wachsen. 

Der Reifungsprozess benötigt ungefähr ein Jahr. Aus den zunächst grünen Hülsenfrüchten werden mit der Zeit schokoladenbraune gebogene oder gerade Hülsen. Typisch sind die glänzende lederartige Schale und der wulstige Rand. Nach Abschluss des Reifungsprozesses enthält jede Frucht 10-15 harte Samen. 

Der Geschmack des Fruchtfleisches wird als aromatisch und süß bezeichnet. Im weiteren Verlauf ändert sich die Konsistenz – sie wird hart und trocken. Die getrockneten Schoten werden genutzt, um daraus Pulver herzustellen.

GUT ZU WISSEN!

Die Hülsen können aber auch direkt vom Baum gepflückt und verzerrt oder in einem weiteren Verarbeitungsschritt zu Saft und Sirup verarbeitet werden.

Carob Johannisbrotbaum
Carob Johannisbrotbaum

Carob- Herkunft 


Der Johannisbrotbaum, an dem das gesunde Fruchtfleisch wächst, wird der Familie der Hülsenfrüchtler zugeordnet und ist mit Bohnen und Erbsen verwandt. Nach der Keimung dauert es ganze 6 Jahre, bis der Johannisbrotbaum erblüht. 

Beheimatet sind die Bäume insbesondere in Vorderasien und im Mittelmeerraum. Auch in Mittel- und Südamerika können die 10-30 m hohen, immergrünen Riesen gefunden werden. 

Kennzeichen des Johannisbrotbaumes sind der ausgeprägte Stamm und die üppige Krone, die von Tieren gerne als Schattenspender und Nahrungsquelle genutzt wird.

GUT ZU WISSEN!

Johannisbrotbäume zeigen sich sehr resistent gegen Hitze sowie Trockenheit und sind nur auf wenig Wasser angewiesen. Das macht sie zu wahren Überlebenskünstlern, selbst auf kargen Böden. Das ist einer der Gründe, warum diese Baumart auch für den biologischen Anbau geeignet ist.

Was macht man mit Carob?


Die Anwendungsgebiete von Carob stellen sich sehr vielfältig dar. 

In der Nahrungsmittelindustrie dient Carob als Verdickungsmittel. Beliebt ist die Zutat auch für leidenschaftliche Bäcker, den aufgrund des karamellligen Geschmacks dient Carob Pulver als optimaler Ersatz für Kakao. 

Auch in Form von Brotaufstrich oder in Nachspeisen kann Carob zum Einsatz kommen. Menschen mit einer Unverträglichkeit gegenüber Laktose und Gluten nutzen Carob Pulver gerne, da es nicht über die betreffenden Allergene verfügt.

GUT ZU WISSEN!

In der Medizin wird Carob als Alternativmaßnahme empfohlen, zum Beispiel bei einem erhöhten Cholesterinspiegel oder bei Magen- Darmbeschwerden.

Carubin aus den Früchten des Johannisbrotbaumes

 
Wie bereits erwähnt, wird Carob auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Um ein Verdickungsmittel zu erhalten, werden die Samen der Carobfrüchte gemahlen. Die Schale und der Keimling werden dabei aussortiert. 

Carubin ist besser bekannt unter dem Namen Johannisbrotkernmehl. Es stellt ein sogenanntes Polysaccharid dar. Dem menschlichen Organismus gelingt es nur einen Teil von dem Mehrfachzucker zu verdauen, daher gilt er als Ballaststoff. Etwa 6 % Eiweißstoffe und wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe sowie Mineralstoffspuren sind in dem Johannisbrotkernmehl enthalten. 

Die Industrie macht sich die stabilisierende und bindende Wirkung des Mehls zunutze. Besonders herausragend ist die Quellfähigkeit von Johannisbrotkernmehl. Es quillt im Vergleich zu Stärke 5-mal so stark auf.

GUT ZU WISSEN!

Gekennzeichnet wird Johannisbrotkernmehl in der EU als Lebensmittelzusatzstoff E 410 und kommt auch bei Bio-Produkten zum Einsatz, beispielsweise bei glutenfreiem Brot.

Carob – Wirkung


Dem Fruchtfleisch werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Einige von ihnen konnten bereits in Studien belegt werden. 

Auch wenn die langfristigen Effekte nicht analysiert wurden, konnte in einer wissenschaftlichen Untersuchung festgestellt werden, dass Carob in der Lage ist, die Blutfettwerte kurzfristig zu senken und die Fettverbrennung anzukurbeln. 

Allgemein wird Carob nachgesagt, dass es….

  1. …die Stimmungslage hebt.
  2. …basisch wirkt.
  3. …die Fettverbrennung stimuliert.
  4. …bei Problemen mit der Libido hilft.
  5. …einen trägen Darm unterstützt.
  6. …sogar die Bildung von Tumoren hemmen soll.

Carob – Nährwerte


Natrium und Fett enthält Carob kaum. Einen hohen Anteil an Ballaststoffen hingegen schon, weshalb das Produkt auch für Menschen mit Magen-Darm Problemen interessant ist. 

Die Ballaststoffe in Verbindung mit dem natürlichen Zucker liefern dem Organismus Energie und das bei einer überschaubaren Kalorienmenge. 

Auch ß-Carotin und die Mineralstoffe Calcium und Eisen sind in Carob enthalten.

GUT ZU WISSEN!

Beliebt ist Carob auch, da es keine Substanzen erhält, die anregend wirken. Im Kakao sind hingegen Theobromin und Koffein enthalten, die als natürliche Wachmacher gelten. Dem Carobgenuss in den Abendstunden steht daher nichts im Wege.

Wie viel Kalorien hat Carob?


100 Gramm Carob enthalten nur etwa 222 kcal, das macht Carob zu einem kalorienarmen Begleiter. Die Nährwerte von 100 g Carob setzen sich folgendermaßen zusammen:

  • 1 g Fett (hier sind insbesondere ungesättigte Fettsäuren enthalten)
  • 7 g Eiweiß
  • 90 g Kohlenhydrate (50 g Zucker und 40 g Ballaststoffe)
  • Mineralstoffe
  • Vitamine (A, B6 und C)

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Carob


Es sind bisher keine Nebenwirkungen und Wechselwirkungen unter der Einnahme von Carob bekannt. 

Leiden Sie unter Verstopfung? Dann sollten Sie nicht zu viel des Fruchtfleisches verzehren, da es trotz der Ballaststoffe eine stopfende Wirkung haben kann. Am besten tasten Sie sich mit der Dosierung langsam heran, um Ihr Magen-Darm-System im Hinblick auf die Carobwirkung beobachten zu können.

Carob kaufen


Carob erhalten Sie sowohl in Reformhäusern, als auch in Naturkostläden und manchmal auch in Supermärkten. 

Angeboten wird nicht nur Carob Pulver, sondern auch Carob Sirup, Carob Schokolade und Carob Raspeln. 

Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass Sie Produkte aus biologischem Anbau, bestenfalls aus einem Fairtrade-Programm, beziehen. So können Sie sicher sein, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt und beteiligte Personen, wie Landwirte, gerecht entlohnt werden.

Zusammenfassung 


Bei Carob handelt es sich um das Fruchtfleisch des Johannisbrotbaumes, das als aromatisch und süß bezeichnet wird. 

Der Johannisbrotbaum ist vor allem im Mittelmeerraum und Vorderasien beheimatet. Erst nach 6 Jahren trägt er die ersten Blüten. Von Tieren wird der Baum als Schattenspender und Futterquelle genutzt. Da sich der Baum äußerst resistent gegen Hitze und Trockenheit zeigt, wird er gerne für den biologischen Anbau eingesetzt. 

In der Lebensmittelindustrie wird Carob als Verdickungsmittel gebraucht und entsprechend gekennzeichnet. Auch beim Backen wird Carob gerne genutzt, da es über einen karamellligen Geschmack verfügt. Aber auch Nachspeisen und Brotaufstriche kann die Zutat verfeinern. Insbesondere Menschen mit einer Laktose- oder Glutenunverträglichkeit greifen auf Carob zurück, da es die entsprechenden Allergene nicht enthält. 

In der Medizin wird die Substanz eingesetzt, um beispielsweise Magen-Darm Beschwerden und einen erhöhten Cholesterinspiegel zu behandeln. Carob werden zahlreiche Wirkungen nachgesagt. So soll das Fruchtfleisch des Johannisbrotbaumes die Stimmung heben, basisch wirken und die Libido, den Fettstoffwechsel sowie die Verdauung stimulieren. 

Carob enthält Ballaststoffe aber kaum Fett und eignet sich deshalb auch für die Anwendung während einer Diät. Da Carob keine wachmachenden Substanzen enthält, wie es bei Tee oder Kaffee der Fall ist, kann es auch in den Abendstunden verzehrt werden. 

Na, neugierig? Hier kommen unsere besten Rezepte mit Carob!

Carob Rezepte 


Für alle die gerne naschen, könnte Carob also tatsächlich eine gute Alternative darstellen. Aber wie wird das Fruchtfleisch des Johannisbrotbaumes am besten verarbeitet? Wir haben die beliebtesten Rezepte für Sie zusammengefasst.

1. Bananencreme mit Carob


Zutaten für zwei Portionen der Bananenspeise:

  • 2 reife Bananen
  • 75 Gramm Quark
  • 4 Esslöffel Kokosraspeln
  • 2-3 Teelöffel Carob-Pulver
  • 2 getrocknete Aprikosen (4 Hälften)

 

Zubereitung:

 
  1. Zunächst rösten Sie die Kokosraspeln in einer Pfanne an. 
  2. Danach geben Sie diese gemeinsam mit den getrockneten Aprikosen und Bananen in einen Mixer und verrühren das Ganze kräftig. 
  3. Im Anschluss schlagen Sie die Sahne auf und heben sie gemeinsam mit dem Carob-Pulver unter die gemixte Masse. 
  4. Rühren Sie nochmals alles gut durch, füllen Sie dann die Bananencreme in geeignete Gläser und stellen die Speise für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank.

2. Carob Früchtebrot


Sie sind auf der Suche nach einem Snack für zwischendurch und möchten auf kalorienreiche Müsliriegel mit Schokolade verzichten? Dann ist ein Powerriegel mit Carob genau das Richtige für Sie. Für die einfache Zubereitung für 4 Portionen benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 4 Esslöffel Carob-Pulver
  • 75 g gekeimte Quinoa (alternativ: Buchweizen)
  • 50 g Chia-Samen
  • 2 Esslöffel Mandeln (gehackt)
  • 150 Gramm Möhren
  • 200 Gramm Trockenfrüchte (geeignet sind: Feigen, Aprikosen, Äpfel, Bananen, Pflaumen, Himbeeren oder Cranberry)
  • 1 Apfel
  • 2 Esslöffel Kokosöl
  • 1-2 Esslöffel Zimt
  • 1 Prise Salz

 

Zubereitung:

 

  1. Zunächst weichen Sie die Trockenfrüchte für zwei Stunden in lauwarmem Wasser ein. Die Chiasamen können Sie währenddessen in einer Kaffeemühle mahlen. 
  2. Im Anschluss gießen Sie das Wasser der Trockenfrüchte ab. Achtung: Schütten Sie das Einweichwasser nicht weg, das benötigen Sie zu einem späteren Zeitpunkt. 
  3. Entfernen Sie das Apfelgehäuse und schneiden sie den Apfel klein. Danach entfernen Sie die Schale der Möhren. Verrühren Sie die eingeweichten Trockenfrüchte mit den Möhren und dem Apfel. 
  4. Geben Sie Quinoa, Carob, Kokosöl und das Zimtpulver hinzu. Nun verkneten Sie alles gemeinsam mit den Mandeln und 2-3 Esslöffel Einweichwasser zu einer homogenen Masse. 
  5. Anschließend geben Sie diese auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Blech. Am besten geht das mit einer Teigrolle und Frischhaltefolie. Beachten Sie, dass die Dicke der ausgerollten Masse ca. 4 mm betragen sollte. Schieben Sie das Blech bei 130° Umluft in den Backofen. 
  6. Nach etwa zwei Stunden Backzeit können Sie das Früchtebrot abkühlen lassen und in Stücke brechen. Optimal für die Lagerung und den Transport sind luftdichte Aufbewahrungsdosen.

3. Rezept: Nougatcreme


Vorsicht: Auch diese Variante ist kalorienreich. Bei diesem Rezept profitieren Sie jedoch von deutlich reduziertem Zuckergehalt und wertvollen Inhaltsstoffen, wie weniger (gesättigten) Fettsäuren. Um die Nougatcreme herzustellen, benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 100 g Haselnüsse
  • 1 Teelöffel Carob
  • 3 Teelöffel Kakao
  • ½ Teelöffel Zimt
  • 3 Messerspitzen Vanille (gemahlen)
  • 150 g Margarine
  • 200 g Honig
  • 50 g Haferflocken (sehr fein)
  • 1 Ei
  • 1 Esslöffel Sojamehl

 

Zubereitung:

 

  1. Als Erstes rösten Sie die Nüsse in einer Pfanne für 5 Minuten an. Unter der Hitze beginnen die Schalen aufzuplatzen. Lassen Sie die braunen Schalen anschließend abkühlen. 
  2. In einem weiteren Schritt reiben Sie die Schalen von den Nüssen ab und malen die Nüsse mit einer Küchenmaschine fein. 
  3. Danach fügen Sie Carob, Zimt, Vanille, Honig und Kakao hinzu und geben die Mischung in eine Seite der Pfanne. Nun kommt auch die Margarine dazu. Lassen Sie diese bei geringer Wärme in der Pfanne schmelzen. 
  4. Im Anschluss nehmen Sie die Pfanne von der Kochstelle und vermischen alle Zutaten, die sich darin befinden. 
  5. Geben Sie nun die Haferflocken mit dem Sojamehl hinzu und vermengen Sie nochmals alles gründlich. Wenn die Masse lauwarm ist, können Sie das Ei hinzugeben und rühren so lange, bis eine cremige Masse entsteht. 
  6. Die perfekte Konsistenz erreicht die Nougatcreme, wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt wird. Am besten eignen sich dafür Gläser mit Schraubverschluss, in denen die leckere Creme mindestens 8 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden kann.
Carob Nuss Nougat Creme

4. Warmes Carobgetränk – schneller geht‘s nicht!


Einfach wie genial kann Carob in Form von Heißgetränken verarbeitet werden. Mit folgenden Zutaten erhalten Sie ein leckeres Betthupferl:

  • 250 ml Hafermilch oder Dinkel-Mandelmilch
  • 1-2 Teelöffel Carob
  • 1 Teelöffel Zimtpulver
  • 2 Teelöffel gepuffter Amaranth

 

Zubereitung:

 

Erhitzen Sie die Milch und streuen Sie die restlichen Zutaten ein.

5. Brot mit Johannisbrotmehl


Carob in Form von Brot ist ebenfalls sehr beliebt, um von den positiven Effekten der Baumfrüchte zu profitieren. Für die Herstellung eines Brotes benötigen Sie:

  • ¼ Tasse Johannisbrotmehl
  • 1 Tasse Weizenmehl
  • 1 Tasse Weizenvollkornmehl
  • 1 Tasse Roggenmehl
  • 1,5 Tassen Mineralwasser
  • 0,5 Tassen Haferflocken
  • 0,5 Tassen Sonnenblumenöl
  • 0,5 Tassen Agavensirup
  • 2 Teelöffel Trockenhefe
  • 1 Teelöffel Salz

 

Zubereitung:

 

  1. Vermischen Sie in einer Backschüssel zunächst die trockenen Zutaten. 
  2. In dem nächsten Schritt geben Sie den Sirup, das Öl und das Wasser hinzu und kneten alles zu einem homogenen Brei. Hier ist Geduld gefragt, denn es dauert ca. 15-20 Minuten, bis der Brotteig fertig geknetet ist. 
  3. An einem warmen Platz muss der Teig anschließend abgedeckt aufgehen. Hinweis: Wenn die Hefe gut gearbeitet hat, ist der Teig am Ende doppelt so groß, wie vorher. 
  4. Streichen Sie nun eine Brotform mit Pflanzenöl aus und geben Sie Ihren Teig hinein. 
  5. Bei 200° muss der Teig 30 Minuten ausgebacken werden. Kleiner Tipp: Geben Sie während des Vorgangs eine Tasse Wasser mit in den Backofen. Mit diesem Trick wird das Brot nicht zu trocken.

6. Carob Muffins


Sie sind ein echter Fan von Muffins? Dann wissen Sie, dass es eine Vielzahl von Rezepten gibt, um die leckeren, fluffigen Teighappen herzustellen. 

Auch Carobmuffins sind lecker und liefern obendrein noch gesunde Nährstoffe. Für die Herstellung benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 100 g Johannisbrotmehl
  • 150 g Weizenmehl
  • 80 g Rohrzucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 70 g Butter
  • 100 g Reismilch
  • 2 Teelöffel Trockenhefe
  • 1 Prise Salz

 

Zubereitung:

 

  1. Im ersten Schritt vermengen Sie die unterschiedlichen Mehlsorten und die Trockenhefe sowie das Salz in einer Schüssel. 
  2. In einer weiteren Schüssel verrühren Sie den Zucker, das Ei, die Milch und die erwärmte Butter. 
  3. Vermischen Sie nun die Zutaten beider Schüsseln, bis eine knetfähige Masse entsteht. 
  4. Mit etwas Margarine oder Butter pinseln Sie nun Ihre Muffin-Backformen ein und füllen diese mit 2/3 des Teiges. 
  5. Bei 190° werden die Muffins fertig gebacken. Mit einem Holzstab kann getestet werden, ob die Muffins aus dem Ofen geholt werden können.

7. Carob – Schokolade


Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. 

Mit der selbstgemachten Carob-Schokolade können Sie handelsübliche und kalorienreiche Alternativen getrost im Supermarktregal stehen lassen. Folgende Zutaten benötigen Sie, um Carob- Schokolade herstellen zu können:

  • 10 Gramm Kakaobutterchips
  • 3 Teelöffel Kokosöl
  • 2 Esslöffel Milchpulver
  • 2 Esslöffel Puderzucker
  • 3 Esslöffel Carob Pulver

 

Zubereitung:

 
  1. Im ersten Schritt lassen Sie die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen (nicht kochen). 
  2. Rühren Sie anschließend das Milchpulver mit einem Schneebesen ein und fügen Sie das Kokosöl bei. 
  3. Wenn das Kokosöl sanft geschmolzen ist, verrühren Sie die Masse und nehmen die Schüssel aus dem Wasserbad. 
  4. Nun streuen Sie den Puderzucker ein und das Carobpulver. Kräftiges Rühren ist wichtig, damit die Schokolade am Ende keine Klumpen hat. 
  5. Gießen Sie die Masse nun in beliebige Gefäße. Gut geeignet sind übrigens Backformen aus Silikon. 
  6. 3-4 Stunden sollte die Schokolade anschließend im Kühlschrank verbleiben, damit sie aushärtet.

 

Extratipp: 


Sie können nicht genug von Carob-Schokolade bekommen? Dann spielen Sie doch einmal mit den Zutaten. Kokosraspeln, Mandelsplitter und Trockenobst können je nach Belieben untergemischt werden, um die Schokolade zu verfeinern.

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