CBD Cannabidiol

CBD – der wertvolle Hanfextrakt ohne berauschende Wirkung

Cannabidiol, kurz CBD genannt, wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Deshalb hat der wertvolle Extrakt auch heute noch mit vielen Vorurteilen zu kämpfen und das völlig zu Unrecht, denn nach der Einnahme tritt keine berauschende Wirkung ein. 

CBD Produkte lösen generell keine psychoaktiven Effekte aus und können legal gekauft werden. Insbesondere bei Schmerzpatienten aber auch bei Menschen mit nervösen Zuständen oder Schlafproblemen ist CBD beliebt.

Das liegt daran, dass dem Pflanzenextrakt lindernde und heilende Eigenschaften nachgesagt werden. Auch Studien befassen sich schon länger mit den Inhaltsstoffen der Hanfpflanze und attestieren ihr eine Vielzahl von positiven Wirkungen.

Was ist Cannabidiol?


Cannabidiol (CBD) entstammt dem Faserhanf und erzielt im Gegensatz zu THC keine berauschenden Effekte beim Anwender.

CBD gehört zu den Cannabinoiden, die historisch gesehen noch relativ neu sind. Erst in den Siebzigerjahren gelang es Forschern, die Struktur von THC und Cannabidiol zu entschlüsseln, um sich dann im 20. Jahrhundert auch den medizinischen Wirkungsweisen zu widmen.

GUT ZU WISSEN!

Hanfprodukte haben auch heute noch mit Vorurteilen zu kämpfen, da sie häufig mit Marihuana verglichen werden. Dabei liefert die Hanfpflanze, insbesondere die Cannabissorte Sativa, nicht nur CBD, sondern auch die Grundlage zur Herstellung von Kleidung.

Warum ist CBD legal?


Es werden verschiedene Cannabisöle angeboten, die alle eine Gemeinsamkeit haben: Sie werden aus der Hanfpflanze gewonnen. So auch CBD Öl, das ebenfalls die charakteristischen Pflanzenwirkstoffe, die sogenannten Cannabinoide, vereint.

Die unterschiedlichen Produkte unterscheiden sich lediglich in ihrem Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC). Ein frei verkäufliches CBD Produkt muss in Deutschland die Höchstgrenze von 0,2 % THC einhalten, um legal verkauft werden zu können. THC unterliegt nämlich dem Betäubungsmittelgesetz, da es eine berauschende Wirkung beim Anwender hervorruft.

GUT ZU WISSEN!

Nicht jeder darf CBD Produkte kaufen, denn dafür ist ein Mindestalter von 18 Jahren erforderlich.

CBD- Öl punktet mit Inhaltsstoffen


Die Inhaltsstoffe machen CBD Öl so beliebt, denn es enthält Mineralstoffe, Proteine, Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe. Aber die wohl wichtigsten Bestandteile von CBD Produkten sind die Cannabinoide, die sich positiv auf den Körper auswirken sollen.

Cannabinoide


Cannabinoide scheinen eine besondere Wirkung auf das Gehirn und das Nervensystem auszuüben. Je nach Art könnten Sie eine entzündungshemmende, schmerzlindernde, angstmindernde und antibakterielle Wirkung erzielen.

Insbesondere CBD nimmt eine Schlüsselrolle ein, denn es kommt am zweithäufigsten unter den Cannabinoiden vor und wird von Menschen mit chronischen Schmerzen eingesetzt.

Empfehlungen zufolge, könnte CBD auch bei Arthritis, Entzündungen, Epilepsie und Migräne helfen.

Neben CBD gibt es noch vier weitere wichtige Cannabinoide:

  • CBC
  • CBDA
  • CBG
  • CBN

Fettsäuren


Ernährungswissenschaftler heben immer wieder die Bedeutung von Fettsäuren für den Körper hervor. Insbesondere Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren sollen für das Herz-Kreislauf-System eine wichtige Rolle spielen.

Interessant ist, dass CBD Öl diese Fettsäuren vereint und das in einem guten Mischungsverhältnis von 1:3. Daher wird angenommen, dass entsprechende Produkte zur Regeneration und Erneuerung der Zellen beitragen können. Nicht zuletzt betonen Verfechter von CBD Öl, das damit auch die Blutdruckwerte positiv zu beeinflussen sind.

Chlorophyll und Carotinoide


Wenn Sie CBD Öl kaufen, werden Sie bemerken, dass es eine grünliche Farbe besitzt. Das liegt an dem enthaltenen Chlorophyll, das übrigens auch einen Einfluss auf die Zellatmung ausübt. Damit scheint es zu gelingen, die Entgiftung und Reinigung der Zellen voranzutreiben. Natürlich profitiert auch Ihr Immunsystem von einer guten Versorgung mit Sauerstoff.

Der goldgelbe Schimmer von CBD Öl ist hingegen den enthaltenen Carotinoiden zu verdanken. Sie sollen sich im Kampf gegen frühzeitige Alterung wirkungsvoll erweisen.

Auch die Zellmembranen und das Immunsystem sollen von Carotinoiden profitieren. Nicht zuletzt soll Betacarotin eine schützende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System ausüben.

Gamma-Linolensäure


CBD enthält Gamma-Linolensäure, die entzündungshemmende Eigenschaften besitzt und deshalb besonders beliebt bei Menschen mit Hauterkrankungen ist.

Insbesondere bei Schuppenflechte und Neurodermitis hat sich dieser Inhaltsstoff als beschwerdelindernd erwiesen.

Vitamine


Cannabidiolöl vereint verschiedene Vitamine. Als besonders bedeutend wird Vitamin E hervorgehoben, da es antioxidative Eigenschaften besitzt. 

Dadurch, dass es zellschützend wirkt, soll es den Alterungsprozess auf natürliche Weise ausbremsen. Vitamin E kann aber auch dabei helfen, Krankheiten wie Herzinfarkten, Schlaganfällen und Alzheimer vorzubeugen oder die Verläufe positiv zu beeinflussen.

Neben Vitamin E ist auch Vitamin B1 in CBD Produkten enthalten. Vitamin B1 kann nachweislich den Serotoninspiegel beeinflussen und so stimmungsaufhellend wirken. Wohl aus diesem Grund wird CBD auch depressiven Patienten empfohlen.

Spurenelemente und Mineralstoffe


Der menschliche Körper ist auf Mineralstoffe und Spurenelemente angewiesen, um wichtige Körperfunktionen aufrechterhalten zu können. 

Neben Kalium und Kalzium vereint CBD Öl folgende Inhaltsstoffe:

  • Zink 
  • Eisen
  • Mangan
  • Natrium
  • Magnesium
  • Kupfer
  • Phosphor

Zusammenfassung


CBD ist eines der wichtigsten Cannabinoide und ist zum Beispiel in Form von Öl frei erhältlich. THC, ein anderes Cannabinoid, wird häufig mit CBD gleichgesetzt, obwohl CBD im Gegensatz zu THC keine berauschende Wirkung hervorruft. Damit ein CBD Produkt frei verkauft werden darf, muss der THC-Gehalt unter 0,2 % sein.

CBD Öl vereint wertvolle Bestandteile wie Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren, Vitamine, Gamma-Linolensäure, Chlorophyll und Carotinoide. Diese Inhaltsstoffe können sich positiv auf zahlreiche Körperfunktion auswirken.

Das Endocannabinoid-System – eine spannende Entdeckung


Auf welche Weise wirkt CBD im menschlichen Körper? Diese Frage konnten amerikanische Forscher bereits im Jahr 1987 beantworten. Sie konnten nachweisen, dass Cannabinoide körpereigene Rezeptoren nutzen.

An unterschiedlichen Stellen im Organismus befinden sich die betreffenden Rezeptoren, zum Beispiel im zentralen Nervensystem, im Nervensystem des Darms und auf Zellen des Knochenstoffwechsels und des Abwehrsystems.

Diese Rezeptoren werden dem sogenannten Endocannabinoid-System zugeordnet, welches folgende Körperfunktionen beeinflussen soll: 

  • die Schmerzwahrnehmung
  • die Angstentstehung
  • die Stimmungslage
  • die Abwehrsystemleistungen
  • die Regulation von Schlafverhalten, Appetit und Körpertemperatur 

GUT ZU WISSEN!

Nicht nur von außen aufgenommene Cannabinoide beanspruchen das Endocannabinoid-System. Interessanterweise ist der menschliche Organismus auch selbst in der Lage, Stoffe herzustellen, die das komplexe System beeinflussen.

Diese Stoffe werden Endocannabinoide genannt.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, die Bundesärztekammer und die kassenärztliche Bundesvereinigung haben im Oktober 2008 folgendes erklärt:

„Der Nutzen einer Therapie mit Cannabinoiden ist für einige medizinische Indikationen durch kontrollierte Studien dargestellt worden, in denen überwiegend standardisierte und/oder synthetische Cannabinoidpräparate verwendet wurden. Der Einsatz dieser Präparate kann demnach bei Patienten, die unter einer konventionellen Behandlung keine ausreichende Linderung von Symptomen wie Spastik, Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Appetitmangel haben, sinnvoll sein."

GUT ZU WISSEN!

Im Jahr 2011 war es in Deutschland soweit: Das erste Arzneimittel auf Basis von Cannabis wurde zugelassen. 

Freiverkäufliche CBD Produkte mit einem Anteil von höchstens 0,2 % THC werden nicht als Medikament eingeordnet und sind daher ohne Rezept erhältlich.

CBD Wirkung

Die Wirkung von CBD 


Die Vermutung ist, dass Cannabinoide, durch die Bindung an die oben beschriebenen Rezeptoren, im Körper auf vielfältige Weise wirken.

So sollen sie folgende Eigenschaften besitzen:

  • entzündungshemmend
  • schmerzstillend
  • beruhigend
  • angstlösend

Zudem wird den pflanzlichen Extrakten nachgesagt, dass sie womöglich eine positive Wirkung auf bösartige Tumore haben könnten und durch die antioxidative Wirkungsweise körpereigene Zellen sowie das Erbgut schützen. 

CBD bei Stress und Schlafbeschwerden


Leiden Sie unter Stress und Schlafbeschwerden? Vielen Menschen geht es so, da sie durch den hektischen Alltag vermehrt das Gefühl von Überforderung und nervösen Zuständen spüren.

Dann fällt auch das Einschlafen und die körperliche sowie seelische Regeneration schwer. In dem Zusammenhang kann offenbar CBD eine beruhigende und entspannungsfördernde Wirkung erzielen.

GUT ZU WISSEN!

CBD führt im Gegensatz zu einigen Schlafpräparaten zu keinen Abhängigkeiten oder Gewöhnungseffekten.

CBD bei Hautproblemen


Insbesondere Vitamin E hat sich bei der Hautpflege bewährt, welches auch in CBD Öl enthalten ist.

Menschen mit Neurodermitis und Akne nutzen CBD Öl, um von den entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften zu profitieren.

GUT ZU WISSEN!

Mit CBD Öl kann die Haut nicht nur mit pflegenden Substanzen versorgt werden, sondern damit gelingt es anscheinend auch, den Fettgehalt positiv zu beeinflussen, was sich auf das Hautbild positiv auswirken kann.

CBD bei entzündlichen Darmerkrankungen und Fibromyalgie


CBD Öl besitzt entzündungshemmende Eigenschaften, die sich insbesondere für Patienten mit Morbus Crohn oder Fibromyalgie als positiv erweisen könnten.

Erfahrungsberichte zeugen davon, dass tatsächlich eine Verbesserung des aktuellen Zustandes beobachtet werden konnte. 

GUT ZU WISSEN!

Auch die Wissenschaft widmet sich dem möglichen Zusammenhang und konnte bereits erste wichtige Hinweise auf eine positive Wirkung liefern. Um eine konkrete Handlungsempfehlung geben zu können, müssen jedoch weitere Forschungen folgen.

CBD für Raucher


Rauchen ist gesundheitsschädlich und kann schwere Erkrankungen hervorrufen. Eine Tabakentwöhnung ist jedoch eine große Herausforderung, insbesondere für Menschen, die schon lange Nikotin konsumieren.

Eine Studie hat Hinweise darauf geliefert, dass CBD die Nikotinabhängigkeit bei Konsumenten senken kann. Während die Vergleichsgruppe keine Verbesserung feststellen konnte, hat sich in der CBD Gruppe ein verminderter Drang nach Zigaretten gezeigt. Schlussendlich konsumierten sie ca. 40 % weniger Tabakprodukte.

Daraus könnte sich ein interessantes Anwendungsgebiet von CBD ergeben, wobei auch hier mehr Studien sinnvoll sind.

CBD bei Diabetes


Aktuell gibt es in Deutschland mehr als 6 Millionen Menschen, die an Diabetes leiden. Auch hier könnte CBD womöglich eine präventive Wirkung ausüben.

Versuche an Mäusen zeigten, dass sich durch die Gabe von CBD trotz Übergewicht kein Diabetes entwickelte. Nun muss festgestellt werden, inwieweit diese Erkenntnisse auf den Menschen übertragbar sind.

CBD bei Asthma und Allergien


Cannabinoide sollen das Immunsystem anregen und entzündungshemmend wirken. Da liegt die Vermutung nahe, dass sich CBD auch bei Allergien und Asthma als sinnvoll erweisen könnte.

Bei den Erkrankungen ist es besonders wichtig, das Immunsystem zu stabilisieren und die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Somit können Allergieschübe ausgebremst und fehlgeleitete Immunprozesse reduziert werden.

CBD Öl hilft noch bei…

  • Menstruationsbeschwerden
  • Migräne 
  • Depressionen

So zumindest die Theorie, denn CBD besitzt wertvolle Inhaltsstoffe und ein großes Anwendungsgebiet. Zudem wird erforscht, ob CBD womöglich auch bei Parkinson, Angststörungen, Multiple Sklerose, Schizophrenie und Epilepsie wirksam sein könnte.

Zusammenfassung


CBD Produkten werden zahlreiche Wirkungen nachgesagt. Sie sollen Ängste mindern, beruhigend wirken, den Schlaf fördern und Erkrankungen lindern. Es gibt verschiedene Studien, die diese Aussagen tatsächlich stützen. Klare Handlungsempfehlungen können jedoch noch nicht ausgesprochen werden, da zunächst mehr Forschung betrieben werden muss.

Fest steht jedoch: Der menschliche Körper besitzt spezielle Rezeptoren, die sich die Cannabinoide zunutze machen. Forscher vermuten, dass es durch das sogenannte Endocannabinoid-System möglich ist, gewisse Körperfunktionen positiv zu beeinflussen. Darunter die Schmerzwahrnehmung, Angstentstehung, Stimmungslage und die Regulierung von Appetit sowie Körpertemperatur.

Im Jahr 2008 hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, die Bundesärztekammer und die kassenärztliche Bundesvereinigung bekannt gegeben, dass es unter gewissen Voraussetzungen tatsächlich sinnvoll sein kann, Cannabinoide einzusetzen. Im Jahr 2011 wurde schließlich das erste Medikament auf Basis von Cannabis zugelassen.

CBD kaufen


CBD Produkte zu kaufen scheint immer noch eine Herausforderung zu sein. Nicht alle Unternehmen nehmen CBD Artikel in ihr Sortiment auf. Vermutlich, weil CBD noch immer fälschlicherweise mit Marihuana gleichgesetzt wird.

Deshalb suchen Sie unter Umständen vergebens in Drogerien, Reformhäusern und Apotheken. Eine große Auswahl bieten jedoch viele Onlineshops, die auch Bio Qualität anbieten. Dabei sollten Sie jedoch auf das Bio Siegel achten.

CBD Öl – die Prozentzahl ist entscheidend


Wenn Sie sich für ein CBD Öl interessieren, werden Sie auf verschiedene Prozentzahlen stoßen. Diese verraten Ihnen, wie viel CBD im Produkt enthalten ist. Freiverkäuflich können Sie CBD Öl mit bis zu 48 % erhalten. Die Einnahme sollten Sie allerdings unbedingt mit Ihrem Arzt zuvor absprechen.

In der Regel reichen Produkte mit zwei, fünf, 7,5 oder 10 Prozent aus, um Migräne, Schlafprobleme und nervöse Zustände bekämpfen zu können. Wenn Sie unter starken Schmerzen oder Nervenzittern leiden, könnten auch Präparate mit 15-25 % für Sie interessant sein. Aber auch da sollten Sie zuvor Ihren Mediziner um Rat fragen.

GUT ZU WISSEN!

CBD Öl enthält häufig Hanföl. Das ist auch unbedingt so gewollt, da dadurch ein gutes Verhältnis zwischen den Fettsäuren hergestellt wird. Zudem nehmen Sie damit zusätzlich wertvolle Inhaltsstoffe auf, die Ihre Gesundheit fördern könnten.

Weitere Darreichungsformen


CBD Öl ist eines der beliebtesten Darreichungsformen. Zudem können die Nährstoffe auch mit folgenden Varianten aufgenommen werden:

  • CBD-Kapseln
  • CBD-Tropfen
  • CBD-Liquid

CBD: Gibt es Nebenwirkungen?


Die richtige Dosierung von CBD ist wichtig, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Bei exzessivem Gebrauch von CBD könnten Appetitlosigkeit, Durchfall und Schläfrigkeit auftreten. Auch wenn es heute noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte, ob die beobachteten Nebenwirkungen tatsächlich CBD Öl zugeschrieben werden können.

Generell gilt CBD Öl als gut verträglich. Auch Experten betonen, dass eine normale Dosis zu keinen schweren Nebenwirkungen führt.

Da jedoch jeder Körper anders auf eingenommene Substanzen reagiert, sollten Sie aufmerksam Ihre Körpersignale beobachten. Wenn Sie Nebenwirkungen feststellen, reduzieren Sie Ihre Dosierung entsprechend.

Für Schwangere, Stillende und Kinder sind CBD Produkte übrigens nicht geeignet.

GUT ZU WISSEN!

Anwender von CBD Produkten berichten vereinzelt von Mundtrockenheit und einer verdauungsfördernden Wirkung.

Fazit:


CBD besitzt noch immer einen zweifelhaften Ruf, da es aus der Hanfpflanze extrahiert wird. Eine berauschende Wirkung oder andere psychoaktive Effekte lösen CBD Produkte aber nicht aus, da der THC-Gehalt mit 0,2 % gesetzlich vorgeschrieben wird.

Damit fällt CBD Öl nicht unter das Betäubungsmittelgesetz und kann ohne Rezept gekauft werden. Einzige Bedingung: Sie müssen 18 Jahre alt sein, um ein entsprechendes Produkt kaufen zu dürfen.

Bei dem Kauf sollten Sie auf die Prozentanzahl achten, die Ihnen verrät, wie viel CBD enthalten ist. Dabei gilt: Viel hilft nicht viel. Vielmehr geht es darum, die passende Zusammensetzung für Ihre Beschwerden zu finden. Die überwiegende Anzahl der Nutzer können mit zwei, fünf, 7,5 oder 10 Prozent ihre Migräne, Schlafprobleme und nervösen Zustände in den Griff bekommen.

Höhere Dosierungen sollten Sie unbedingt zuvor mit Ihrem Arzt absprechen.

Die einzigartige Zusammensetzung von CBD Öl, bestehend aus Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, Fettsäuren und den wertvollen Cannabinoiden, soll entzündungshemmend, schmerzstillend, beruhigend sowie angstlösend wirken.

Aufgrund der positiven Eigenschaften wird CBD unter anderem bei Hautproblemen Depressionen, Einschlafschwierigkeiten und Stresszuständen empfohlen.

Wissenschaftliche Untersuchungen liefern zudem Hinweise darauf, dass entsprechende Produkte auch bei Diabetes, Parkinson, Nikotinabhängigkeit, Allergie sowie Asthma helfen könnten. Um eine klare Handlungsempfehlung geben zu können, stehen jedoch noch weitere Studien aus.

Aber selbst die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, die kassenärztliche Bundesvereinigung und die Bundesärztekammer haben erklärt, dass die Behandlung mit Cannabinoiden unter gewissen Umständen sinnvoll sein kann. 

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  • Stellungnahme der Bundesärztekammer, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft zu den Anträgen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen „Medizinische Verwendung von Cannabis erleichtern“ vom 27. 11. 2007 und der Fraktion Die Linke „Cannabis zur medizinischen Behandlung freigeben“ vom 25.06.2008. Ausschussdrucksache 16(14)0420(9). Deutscher Bundestag, Ausschuss für Gesundheit.
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