Innere Zufriedenheit

Innere Zufriedenheit – so erlangen Sie Seelenfrieden

Glück verbinden wir automatisch mit innerer Zufriedenheit und mit Geld. Schließlich müssen Menschen, die sich alles kaufen können, besonders glücklich und somit zufrieden sein.

Ein Trugschluss, wie sich häufig zeigt. Innere Zufriedenheit kann jeder erlangen. Dafür ist es nötig, sich mit dem eigenen Erleben und den Erwartungen an sich selbst auseinanderzusetzen.

Wir verraten Ihnen, wie Sie mit 7 einfachen Tipps mehr innere Zufriedenheit erlangen. Geld oder aufwendige Therapiesitzungen sind dafür in der Regel nicht notwendig. Vielmehr geht es darum, die Kraft, die in Ihnen schlummert, zu wecken.

Warum innere Zufriedenheit wichtig ist

Wenn Sie über innere Zufriedenheit verfügen, stellt sich eine positive Grundstimmung bei Ihnen ein. Diese ist das Ergebnis, wenn Ihre Erwartungen und Ansprüche erfüllt werden.

Innere Zufriedenheit hat viele Vorteile:

  • sie sorgt für mehr Wohlbefinden
  • sie aktiviert Kraftreserven
  • sie bringt Ruhe in Ihr Leben
  • sie gestaltet Ihre Gedanken positiv
  • sie sorgt dafür, dass Sie abends abschalten können

Ihr Denken beeinflusst maßgeblich Ihre innere Zufriedenheit. Werden Sie aktiv und lernen Sie, mit dem zufrieden zu sein, was Sie besitzen. Blicken Sie nicht sehnsüchtig auf das, was andere haben. Vielleicht würden Sie die Dinge gar nicht glücklich machen. Schließlich benötigt jeder Mensch etwas anderes, um glücklich zu sein.

Bevor wir Ihnen Tipps für Ihren Alltag verraten, mit denen Sie innere Zufriedenheit erlangen können, ist es wichtig, einen ganz besonderen Herr kennenzulernen: den kleinen Mann im Ohr.

Der kleine Mann im Ohr ist ein Betrüger!

Der kleine Mann im Ohr, der niemals zufrieden ist. Mit Sicherheit haben auch Sie schon Bekanntschaft mit ihm gemacht. Er findet immer ein Haar in der Suppe und einen Grund, Zweifel in Ihnen zu wecken.

Er ist mächtig und schreckt vor nichts zurück. Gerade erst haben Sie eine neue Freundschaft geschlossen, da meldet er sich zu Wort. Unbarmherzig flüstert er Ihnen Gedanken ein, sodass Sie glauben, Ihrem neuen Kontakt nicht trauen zu können.

Der Gedankengang läuft ungefähr so ab:

„Warum sollte so jemand mit mir befreundet sein wollen? Sie ist überall sehr beliebt und ich halte mich eher im Hintergrund. Wenn ich mich mal äußere, werde ich kaum gehört. Sie steht allerdings in jedem Gespräch im Mittelpunkt und weiß, wie sie Menschen für sich gewinnt. In ihren Augen bin ich doch nur ein graues Mäuschen.“

Die Wahrheit ist: Der kleine Mann in Ihrem Ohr ist ein Betrüger. Er hat nur ein Ziel, und zwar Sie zu verunsichern. Er ist es, der das Gedankenkarussell erst richtig in Fahrt bringt und die innere Zufriedenheit verhindert.

Die gute Nachricht ist, dass Sie sich von Ihrem unliebsamen Freund verabschieden und so den Weg für innere Zufriedenheit freimachen können.

Immer wenn der kleine Mann anklopft, um Ihnen negative Gedankengänge einzuflüstern, machen Sie die Tür zu.

Vielen Menschen hilft es, sich das Ganze bildlich vorzustellen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass er da ist, um Unfrieden zu stiften, rufen Sie sich ein Bild im Kopf hervor. Schließen Sie langsam aber bestimmt die Tür, um ihn auszusperren.

Zudem ist es hilfreich, dabei laut vor sich hinzusagen: „Stop“ oder „du bestimmst nicht meine Gedanken!“ Sie haben es geschafft, Ihren Zweifel säenden Begleiter loszuwerden? Gut gemacht! Jetzt können wir Fahrt aufnehmen und weiter an Ihrer inneren Zufriedenheit arbeiten.

Tipps für den Alltag

Innere Zufriedenheit ist ein festes Wort im allgemeinen Sprachgebrauch. Jeder weiß, dass er sie erlangen möchte, aber kaum jemand weiß, wie das gelingen soll. Mit einfachen Tipps können Sie sich jeden Tag ein Stück mehr innere Zufriedenheit erkämpfen.

Haben Sie Ihr Ziel erreicht, gelingt es ganz einfach, mit der positiven Einstellung weiterzumachen und Ihre Wohlfühlatmosphäre aufrechtzuerhalten. Legen wir los!

1. Überwinden Sie Hemmungen

Sie haben konkrete Wünsche, können diese aber nicht umsetzen, weil die Angst Sie daran hindert? So geht es vielen Menschen.

Angst hat viele Gesichter: Angst vor dem Scheitern, Angst vor Ablehnung oder Angst vor dem Unbekannten. Ängste halten Hemmungen aufrecht, die uns wiederum davon abhalten, unseren Wünschen Taten folgen zu lassen.

Wir kümmern uns viel zu viel darum, was andere von uns denken und stellen unsere Bedürfnisse auf das Abstellgleis. Wenn Sie Ihre Wünsche und Ziele dauerhaft vernachlässigen, macht Sie das unglücklich – Ihre innere Zufriedenheit leidet.

Wissen Sie, was besonders absurd ist? Die negativen Szenarien, die wir uns ausmalen, treten nur in den seltensten Fällen ein.

Stehen Sie sich nicht selbst im Weg und überwinden Sie Ihre Hemmungen. Nehmen wir ein Beispiel: Sie wollten schon immer Tango lernen. Allerdings sind Sie der Meinung, dass Sie dafür weder das „Feuer“, noch das jugendliche Aussehen besitzen.

Werfen Sie diese Bedenken über Bord und machen Sie einen Termin in der Tanzschule. Dort treffen sich viele Menschen, die anfangs auch nicht geglaubt haben, dass in Ihnen wahre Talente schlummern.

Geben Sie Ihren Träumen eine Chance, Wirklichkeit zu werden!

2. Verschaffen Sie sich Erfolgserlebnisse

Erfolge treiben an und machen glücklich. Gönnen Sie sich mehr von diesen positiven Momenten in Ihrem Leben. Besonders gut gelingt das, wenn Sie etwas Neues erlernen.

Lernen hält Ihre grauen Zellen auf Trab und erweitert Ihren Horizont. Außerdem macht es Spaß, Teil einer unbekannten Materie zu sein.

Sie können überall etwas Neues lernen. Suchen Sie sich etwas aus, was Ihnen Freude bereitet. Zwang sollte dabei nicht an Bord sein. Latein ist eine tote Sprache, aber wen kümmert´s?

Wenn Sie diese Sprache schon immer für sich entdecken wollten, lernen Sie diese. Es spielt keine Rolle, wie bedeutend der Lernerfolg für Ihren Werdegang ist. Auch Stricken oder das Kennenlernen längst vergangener Epochen, kann Sie voranbringen.

Erfolgserlebnisse werden dann von ganz alleine kommen. Nehmen wir das Beispiel von vorhin. Nach nur wenigen Stunden gelingt es ihnen, die Schrittfolge einzuhalten. Ein schönes Gefühl, nicht wahr?

3. Bleiben Sie spontan

Wir sind es gewohnt, für alles einen Plan zu haben. Darunter leidet vor allem die Spontanität. Lassen Sie Platz für Flexibilität und weichen Sie von Ihrem geplanten Weg ab, wenn Sie bemerken, dass auf der anderen Uferseite das Gras grüner ist.

Ganz wichtig: Verschließen Sie sich nicht gegenüber neuen Erfahrungen, nur weil Sie eigentlich nicht eingeplant waren. So vermeiden Sie, dass Sie einmalige Erlebnisse verpassen, die Ihre innere Zufriedenheit fördern.

Nehmen wir Ihre täglichen Routinen. Sie geben Ihnen Sicherheit und gestalten Ihren Alltag effektiv. Allerdings sorgen Sie auch dafür, dass Ihr Blickfeld eingeschränkt ist. Sie schauen weder nach links noch nach rechts, schließlich läuft alles automatisiert ab.

Lassen Sie sich von Ihrer Umgebung inspirieren und finden Sie neue Zufriedenheitsquellen. Nehmen Sie einen anderen Weg zur Arbeit und genießen Sie die Blumenwiese, die sich auf der Hälfte der Strecke befindet.

Probieren Sie neue Teesorten aus und umgeben Sie sich mit anderen Menschen. Schließlich ist das Leben zu kurz, um jeden Tag mit Scheuklappen zu verbringen.

4. Genießen Sie den Moment

Innere Ruhe

Halten Sie Ihre positiven Gedanken fest. Leben Sie im Hier und Jetzt und genießen Sie den Augenblick.

Es ist Wochenende und schönes Wetter. Der Spaziergang an der frischen Luft tut Ihnen gut. Nun ist nicht die richtige Zeit, an vergangene Misserfolge oder an lästige Pflichtveranstaltungen in der nächsten Woche zu denken.

Lassen Sie die Vergangenheit und die Zukunft außen vor. Konzentrieren Sie sich auf den Moment. Nutzen Sie alle Sinne, um Ihre Erfahrung intensiv zu gestalten. Riechen Sie an den aufblühenden Pflanzen, fassen Sie Tannennadeln an und atmen Sie tief durch.

Unser Gehirn arbeitet in Endlosschleife, wie ein unermüdlicher Motor. Schalten Sie den ersten Gang ein und lassen Sie alles langsamer an Ihnen vorbeiziehen.

5. Seien Sie sicher, dass alles seinen Sinn hat

Zuversicht kann ganz entscheidend dazu beitragen, dass Sie mehr innere Zufriedenheit erlangen. Nicht immer läuft alles wie geplant. Jeder muss ab und zu Niederlagen hinnehmen.

Das ist nicht einfach, aber lassen Sie sich davon nicht von Ihrer Lebenslust abbringen. Noch so große Krisen besitzen auch immer ein Potenzial. Ein Potenzial für Veränderung oder Selbsterkenntnis.

Sagen Sie sich selbst: „Ich bin mir sicher, dass alles einen Sinn hat!“ Vielleicht haben Sie den neuen Job nicht bekommen, weil schon in der nächsten Woche eine Stellenanzeige erscheint, die viel besser zu Ihnen passt. Dadurch ergibt sich eine neue Chance, den Traumjob zu erhaschen.

Bei Ihnen wurde Arthrose festgestellt? Krankheiten können hilfreich sein, auch wenn es noch so absurd klingt. Durch die Diagnose haben Sie gelernt, Ihr Leben zu entschleunigen. Sie fokussieren sich nunmehr auf das, was Ihnen wirklich wichtig ist.

6. Schauen Sie hinter die Kulissen

Sie beneiden Ihre Nachbarin. Sie hat praktisch alles erreicht, was in Ihren Augen erstrebenswert ist. Ein abbezahltes Haus, ein schönes Auto, teure Reisen und eine stimmige Beziehung.

Viel zu oft erwischen Sie sich dabei, wie Sie neidvoll in Ihren Garten blicken und sie beim Sonnenbaden beobachten. Eine perfekte Figur und scheinbar keine Sorgen.

Machen Sie sich bewusst, dass Sie Neid nicht voranbringt. Ganz im Gegenteil: Neid nagt langsam aber beständig an Ihrer inneren Zufriedenheit.

Zunächst ist überhaupt nicht klar, ob das Leben Ihrer Nachbarin so toll ist, wie Sie glauben. Hinter verschlossenen Türen stellt sich vielleicht heraus, dass die Ehe nur aus Gewohnheit aufrechterhalten wird.

Die teuren Reisen sind lediglich eine Flucht vor der Realität, weil sowohl das berufliche als auch das private Leben keine tollen Überraschungen für Ihre Nachbarin bereithält.

Geld macht nicht glücklich, das geben selbst die reichsten der Reichen zu. Anstatt sich auf andere Menschen zu konzentrieren, sollten Sie einen Perspektivenwechsel durchführen.

Schauen Sie von außen auf sich selbst – einmal mit Abstand und einmal ganz nah. Was glauben Sie, wie Sie auf andere wirken? Machen Sie sich auf die Suche nach Ihrer Schokoladenseite und zeigen Sie diese öfter!

7. Seien Sie dankbar

Dankbarkeit ist wichtig, um eine positive Grundstimmung zu fördern. Immer wenn Sie unzufrieden sind, denken Sie daran, was Sie bisher erreicht haben. Vielleicht haben Sie eine glückliche Beziehung oder einen Job, der Sie erfüllt.

Möglicherweise besitzen Sie ein besonderes Talent, dass Sie in Ihrer Freizeit ausleben. Haben Sie Kinder? Auch sie sind der wahrgewordene Beweis für Ihren Erfolg.

Erinnern Sie sich regelmäßig daran, dankbar zu sein. Dabei kann Ihnen ein Tagebuch helfen. Schreiben Sie jeden Abend auf, welche kleinen und großen Erfolgserlebnisse Ihnen begegnet sind.

In schwierigen Stunden können Sie Ihr Tagebuch zur Hand nehmen und Ihre Gedanken an schöne Tage auffrischen.

Kleine Meditationsübung für mehr innere Zufriedenheit

Innere Ruhe finden

Meditationsübungen können die innere Zufriedenheit beflügeln. Häufig wird angenommen, dass das Meditieren schwierig zu erlernen ist. Aber auch kleine, einfache Übungen können dazu beitragen, die Gedanken bewusst auf sich selbst zu lenken und zu entspannen. Wir möchten Ihnen nun eine Meditationsübung vorstellen.

Die Suche nach der Ruhe

Bei dieser Übung steht Ihre Atmung im Vordergrund. Planen Sie dafür etwa 15 Minuten ein. Legen Sie sich ganz ruhig auf den Rücken, am besten auf eine Gymnastikmatte.

Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atemfluss. Sobald Sie bemerken, dass Ihre Gedanken auf Freiflug gehen, fangen Sie diese wieder ein. Ihre Gedanken sollten ausschließlich auf Ihre Atmung fokussiert sein.

Ziel ist es, dass völlige Stille in Ihrem Kopf eintritt. Denken Sie nicht nach. Schalten Sie Ihr Gehirn in den Ruhemodus.

Anfangs wird Ihnen diese Übung vielleicht schwerfallen. Schließlich sind Sie es gewöhnt, rund um die Uhr zu denken oder zu grübeln. Sie werden sehen: Nach und nach klappt die Suche nach der Ruhe immer besser.

Fazit

 

Nicht Geld, sondern innere Zufriedenheit bestimmt Ihr positives Erleben. Zeigen Sie dem kleinen Mann im Ohr die Rote Karte und besinnen Sie sich auf freudige Momente.

Grübeln Sie nicht zu viel, sondern seien Sie dankbar für Ihre bisherigen Erfolge. Wenn Sie Ihre Hemmungen überwinden und kleine Erfolgserlebnisse zu einem festen Bestandteil Ihres Alltags machen, werden Sie mehr innere Zufriedenheit erlangen.

Auf diesem Weg hilft Ihnen auch Spontanität, die Gewissheit das alles einen Sinn hat und ein Blick hinter die Kulissen.

Ganz wichtig: Genießen Sie den Moment und leben Sie nicht permanent in der Vergangenheit oder der Zukunft. Das Hier und Jetzt steht für Glückseligkeit und innere Zufriedenheit, wenn Sie es nur zulassen.

Kleine Meditationsübungen können Ihnen dabei helfen, die Gedanken abzuschalten und Ruhe einkehren zu lassen. Probieren Sie es einmal aus!

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