Moringa

Moringa: Entdecken Sie das vielfältige tropische Gewächs

Es klingt zu schön, um wahr zu sein. Ein Baum, der ursprünglich aus Nordindien stammt, soll dabei helfen, zahlreiche Beschwerden wie hohen Blutzucker, Entzündungen und Kopfschmerzen zu behandeln.

Selbst bei Krebs und Bluthochdruck sollen die Auszüge des tropischen Gewächses Abhilfe schaffen.

Wir verraten Ihnen, welche Inhaltsstoffe den Meerrettichbaum so interessant für Forscher machen und ob auch Sie von der Einnahme profitieren können. Zum Schluss haben wir noch ein leckeres Rezept, mit dem Sie Moringa auf Ihren Speiseplan bringen.

Was ist Moringa?

Bei Moringa (Moringa Oleifera) handelt es sich um ein tropisches Gewächs, das auch als Meerrettichbaum oder Drumstick Tree bezeichnet wird. Seine ursprüngliche Heimat liegt in der Himalaya-Region in Nordwestindien.

Die Kraft des Moringabaumes macht sich schon beim Wachstum bemerkbar. Innerhalb eines Jahres kann er mehrere Meter wachsen.

Bei Moringa handelt es sich nicht um eine neue Entdeckung. In der ayurvedischen Heilkunst wird bereits seit Jahrtausenden auf Moringa-Extrakte zurückgegriffen.

Spulen wir in der Geschichte ein wenig vor. Die Engländer entdeckten das Gewächs während der Kolonialzeit in Indien und sorgten für die Verbreitung in anderen britischen Kolonien.

Die Pflanzenauszüge haben ihren Siegeszug in weiteren Teilen der Welt fortgesetzt. Dadurch, dass das Gewächs besonders gut mit heißem und trockenem Klima zurechtkommt, wächst es auch in den Tropen und Subtropen – bis auf karibische Inseln hat es der Meerrettichbaum geschafft.

Die Früchte ähneln Bohnen und werden vielerorts als Gemüse zum Reis gereicht. Aus den Samen wird Pflanzenöl gepresst, um Speisen zu verfeinern oder Kosmetika, Salben und Seife herzustellen.

GUT ZU WISSEN!

Die Kolonialherren aus England verwendeten die Moringawurzeln als Ersatz für Meerrettich. Kein Wunder, denn sowohl der Geruch als auch der Geschmack erinnert an die scharfe Wurzel. Daher auch die alternative Bezeichnung „Meerrettichbaum“.

Moringa in der ayurvedischen Heilkunst

Dort, wo Moringa wächst, werden vorwiegend die frischen Blätter, Samen, Früchte und die knollenartigen Wurzeln verwendet. In Europa kommt stattdessen vor allem ein Pulver aus den getrockneten Blättern zum Einsatz.

In der ayurvedischen Heilkunst wird Moringa bereits seit Jahrtausenden bei folgenden Beschwerden eingesetzt:

  • Kopfschmerzen
  • Blähungen
  • Entzündungen
  • Schnittwunden

GUT ZU WISSEN!

Beinahe magisch ist die Fähigkeit des Moringabaumes, wenn es um die Reinigung von Trinkwasser geht. Die zu Pulver zerriebenen Samen werden dafür in die verschmutzte Flüssigkeit gegeben.

Das Pulver bindet dann die Schwebstoffe und Bakterien, die sich im Wasser befinden. Gebunden sinken sie zu Boden und lassen klares Trinkwasser zurück.

Moringa wird auch hierzulande immer beliebter

Lange Zeit war Moringa vor allem in Südasien bekannt, um Entzündungen, Infektionen, Stoffwechselerkrankungen und Schmerzen zu bekämpfen.

Aber auch hierzulande wird das Gewächs immer beliebter. Grund dafür ist der hohe Anteil an Antioxidantien, der zur Entgiftung und zur Grundlage von Anti-Aging-Mitteln dienen soll.

Dadurch, dass Moringa eine gute Verträglichkeit aufweist und ein gewisses medizinisches Potenzial besitzt, ist es auch für Forscher zunehmend interessant.

Moringa-Pulver: Inhaltsstoffe

Moringa Pulver
Moringa Pulver

Um Moringa-Pulver herstellen zu können, werden die Blätter des Baumes benötigt. Besonders die hohe Nährstoffdichte wird bei den Pflanzenextrakten geschätzt. Neben Vitaminen enthält das Gewächs auch Spurenelemente und Mineralstoffe.

Folgende Nährstoffe vereint Moringa:

  • Vitamin A, E, K und B2
  • Magnesium
  • Zink
  • Eisen
  • Ballaststoffe (24 %)
  • Pflanzliche Proteine (25 %), darunter auch essenzielle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann
  • Antioxidantien

GUT ZU WISSEN!

Häufig ist zu lesen, dass der Nährwertgehalt von Moringapulver den von frischen Lebensmitteln weit übersteigt. Zum Beispiel wird behauptet, dass Moringa-Pulver 6-mal so viel Vitamin C wie eine Orange hat und 17-mal so viel Calcium wie Kuhmilch enthält.

Bei dem Vergleich gibt es allerdings einen Haken, denn dabei werden sprichwörtlich gesehen Äpfel mit Birnen verglichen. Die getrockneten und pulverisierten Moringablätter werden den Nährwerten von frischen Lebensmitteln gegenübergestellt.

Richtig wäre es, Moringa-Pulver mit Orangenpulver und Milchpulver zu vergleichen. Das Ergebnis würde dabei sicherlich anders ausfallen.

Moringa: Wirkung

Moringa enthält viele Nährstoffe, die wichtig für Ihren Körper sind. Dadurch, dass die Pflanze keine neue Entdeckung darstellt, gibt es viele Menschen, die von positiven Effekten der Pflanze berichten. Allerdings handelt es sich bei Erfahrungsberichten ausschließlich um subjektive Eindrücke.

Sicherlich werden Sie sich fragen, was die Wissenschaft zu dem vermeintlichen Wunderbaum sagt. Aus Sicht der Forscher klaffen aber noch immer große Lücken, wenn es um die Beweispflicht der Wirkung geht.

Erste Untersuchungen an Tieren legen den Verdacht nahe, dass vor allem die enthaltenen Antioxidantien hilfreich für die menschliche Gesundheit sein könnten.

GUT ZU WISSEN!

Haben Sie mit einer starken Periode zu kämpfen? Dann könnte Moringa interessant für Sie sein. Die Pflanze enthält nicht nur viel Eisen, sondern auch eine ausgeklügelte Zusammensetzung von Aminosäuren. Diese sind wichtig, damit Ihr Körper Eiweiße bilden kann.

Wirkt Moringa antioxidativ?

Antioxidantien sind besonders wichtig für Ihren Körper. Sie machen sogenannte freie Radikale unschädlich. Freie Radikale entstehen durch Stoffwechselprozesse in Ihrem Körper oder durch äußere Einflüsse wie Tabakkonsum.

Freie Radikale spielen vor allem bei chronischen Erkrankungen eine große Rolle, denn sie sind in der Lage, oxidativen Stress im Körper auszulösen. Dieser wiederum kann sich negativ auf den Gesundheitszustand auswirken1

Die Pflanzenextrakte des Moringabaumes sind reich an Vitamin C und Betacarotin. Daneben enthalten sie ein äußerst wirksames Antioxidans mit den Namen Quercetin. Es wird angenommen, dass die Substanz den Blutdruck senken kann, indem die Gefäße erweitert und elastischer gemacht werden. So können sie dem Druck besser nachgeben.

Vielleicht haben Sie schon einmal von Chlorogensäure gehört. Sie befindet sich unter anderem im Kaffee und könnte wirksam im Kampf gegen hohen Blutzucker sein. Auch die Moringa-Extrakte enthalten das wertvolle Antioxidans.

Diese Vermutung wurde übrigens auch in einer Studie untersucht. Die Untersuchungsteilnehmer erhielten täglich Moringa-Pulver. Ergebnis: Nach drei Monaten konnte festgestellt werden, dass die Antioxidantien-Konzentration im Blut angestiegen ist.2

Moringa bei Krebserkrankungen

Wenn Sie sich im Internet auf die Suche nach dem Stichwort Moringa machen, stoßen Sie zwangsläufig auf die Aussage, dass die Pflanzenextrakte auch bei Krebserkrankungen hilfreich sein sollen.

Fest steht: Wenn Ihr Körper über zu viele Radikale verfügt und unkontrolliertem oxidativen Stress ausgesetzt ist – zum Beispiel durch eine ungesunde Lebensweise oder durch vorhandene Stoffwechselerkrankungen – kann Ihr Körpergewebe und die Erbsubstanz angegriffen werden.

Neben Alterungsvorgängen können dadurch auch Krebserkrankungen ausgelöst werden. Auf die schädlichen Prozesse könnten sich Antioxidantien aus Gewächsen wie Moringa günstig auswirken.

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Moringa viele Antioxidantien wie Saponine, Flavonole und das pflanzliche Zytokin Zeatin enthält. Untersuchungen an Zellkulturen legen den Schluss nahe, dass diese Antioxidantien Krebszellen hemmen können. Studien an Menschen fehlen jedoch.3

Moringa-Pulver bei Entzündungen

Moringa Wirkung

Innere und äußere Reize sowie Schädigungen können dafür sorgen, dass Entzündungen in Ihrem Körper entstehen.

Ihr Organismus reagiert darauf umgehend, indem er mit einer Entzündung den Reparaturmechanismus einleitet. Damit versucht Ihr Körper, den unerwünschten Auslöser zu beseitigen.

Die meisten Entzündungen wie Halsentzündungen oder Hautentzündungen sind harmlos und können gut behandelt werden.

Chronische Entzündungsgeschehen können Ihrem Körper allerdings stark zusetzen. Dazu gehören Gelenkentzündungen, Herzinnenhautentzündungen und Lungenentzündungen.

Ausgewählte Heilpflanzen und Hormone, wie Cortisol, besitzen ein entzündungshemmendes Potenzial und können dabei helfen, Entzündungsreaktion abzumildern.

Die zugrunde liegende Ursache wird dabei nicht behoben, allerdings können Sie damit Ihre Beschwerden lindern.

Auch Moringa soll entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Das soll den enthaltenen Senfölen zu verdanken sein 4.

Moringa-Extrakt bei Entzündungen

In Deutschland leiden mehr als 7 Millionen Menschen an Diabetes.5  Wenn auch Sie von der Zuckerkrankheit betroffen sind, könnte Moringa interessant für Sie sein.

In Versuchen an Tieren zeigte sich, dass die Gabe von Moringa den Blutzuckerspiegel senken kann. Eine Studie, bei der Menschen Moringa-Pulver verabreicht wurde, brachte ebenfalls Erfolge hervor. Bei den teilnehmenden Frauen sank der Blutzuckerspiegel im nüchternen Zustand durchschnittlich um 13,5 % 2.

Zusammenfassung

 

Bei Moringa handelt es sich nicht um eine neue Entdeckung. In der ayurvedischen Heilkunst werden die Pflanzenextrakte bereitet Jahrtausenden eingesetzt, um Schnittwunden, Entzündungen und Kopfschmerzen zu lindern.

Ursprünglich stammt der Wunderbaum Moringa, auch als Meerrettichbaum bezeichnet, aus Indien. Kolonialherren aus England haben zur Verbreitung des Gewächses beigetragen. Sie nutzten Moringa als Meerrettichersatz, wodurch der Baum seinen alternativen Namen bekam.

Moringa vereint einen wertvollen Mix aus Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen.

Auch hierzulande wird Moringa immer beliebter, da es antioxidative Eigenschaften besitzen soll. Mehr als 300 Beschwerden sollen die Pflanzenextrakte lindern können.

Hervorgehoben wird die potentielle Wirkung von Moringa bei Bluthochdruck, Diabetes und Entzündungen. Auch bei Krebserkrankungen und Alterungsprozessen soll das Gewächs seine Wirkung entfalten.

Versuche an Tieren konnten bereits erste hilfreiche Ergebnisse liefern. Allerdings gibt es kaum Untersuchungen an Menschen, wodurch wertvolle Belege fehlen. Damit muss jeder für sich selbst herausfinden, ob und wobei Moringa helfen kann.

Moringa Darreichungsformen - wie wird Moringa eingenommen?

Moringa kann mithilfe von verschiedenen Darreichungsformen eingenommen werden.

Dazu zählen:

  • Pulver
  • Kapseln
  • Tabletten
  • Presslinge
  • Tee
  • Öl

Besonders einfach anzuwenden und deshalb sehr beliebt ist das Moringa-Pulver. Es kann in Getränke oder Nahrung eingestreut werden und so den Speiseplan bereichern.

Auf Reisen haben sich Tabletten, Presslinge und Kapseln bewährt. Sie sind bereits fertig dosiert und können unproblematisch unterwegs eingenommen werden.

GUT ZU WISSEN!

Entspannen Sie gerne bei einer Tasse Tee? Dann könnte ein Aufguss mit Moringa- Tee genau das Richtige für Sie sein. Sie haben die Wahl: Entweder Sie nehmen dazu Moringa-Blätter oder die getrockneten Blüten der Pflanze.

Moringa-Öl - vielseitig und wohltuend

Moringa Öl

Die Samen des Moringabaumes dienen als Grundlage für Moringa-Öl. Früher wurde es eingesetzt, um Uhren und feinmechanische Gegenstände zu schmieren.

Heute erfreut sich Moringa-Öl einer wachsenden Beliebtheit in der Küche. Zahlreiche Speisen können mit dem Öl verfeinert werden.

Besonders praktisch: Das Öl ist hitzebeständig, deshalb können Sie es zum Braten und Backen verwenden. Der Rauchpunkt liegt bei 220°. Das bedeutet, dass Sie das Öl nicht über 220° erhitzen sollten, da es sonst anfängt zu rauchen. Dabei können gesundheitsgefährdende Substanzen entstehen.

Sie möchten auf Nummer sichergehen? Dann reichern Sie Ihr Salatdressing mit Moringa-Öl an.

Das Öl wird aber nicht nur in der Küche und als Schmiermittel verwendet. In der Kosmetikindustrie erfreut es sich einer wachsenden Nachfrage. Dadurch, dass Moringa essenzielle Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe vereint, wird es bei der Wundheilung eingesetzt.

Zudem soll es hautstraffend und verjüngend wirken. Aus diesem Grund wird das Öl gerne Cremes und Salben beigemengt.

Möchten Sie Ihre Haut mit Moringa verwöhnen? Dann greifen Sie zu Moringa-Öl. Genau wie Olivenöl können Sie ein entsprechendes Produkt auf Ihre Haut auftragen und sanft einreiben.

GUT ZU WISSEN!

Moringa kann noch mehr. Da Meerrettichbäume sehr schnell wachsen, werden die Blätter eingesetzt, um hochwertigen Biodiesel zu produzieren.

Moringa: Dosierung

Laut Anwendungsberichten schmeckt Moringa erdig und erinnert an Spinat oder Matcha-Tee. Das Pulver eignet sich hervorragend, um es in Speisen wie Müsli oder Quark einzustreuen.

Grundsätzlich ist es egal, zu welcher Uhrzeit Sie Moringa einnehmen. Allerdings gibt es Anwender, die von einem angenehmen Energieschub berichten, wenn sie das Nahrungsergänzungsmittel morgens einnehmen.

Hersteller geben an, dass 3-5 g Moringa-Pulver täglich aufgenommen werden können. In Studien wurden sogar 8 g des Pulvers verwendet. Bedenken Sie allerdings, dass Moringa-Produkte scharfe und bittere Substanzen enthalten.

Gehen Sie auf Nummer sicher und tasten Sie sich langsam an die für Sie optimale Dosierung heran.

Ihr Moringa-Einnahmeplan könnte folgendermaßen aussehen:

  • ein halber Teelöffel pro Tag, damit sich Ihr Körper an das Pulver gewöhnt
  • ein ganzer Teelöffel pro Tag (nach einer Woche). Alternativ: zweimal täglich ein halber Teelöffel

Moringa: Nebenwirkungen

Moringa gilt als nebenwirkungsarm. Auch wenn es sich um einen natürlichen Extrakt handelt, können jedoch Nebenwirkungen auftreten. So wurde beobachtet, dass die Einnahme zu Durchfall führen kann.

In diesem Fall sollten Sie die Dosierung entsprechend anpassen oder bei ausgeprägten Nebenwirkungen die Einnahme unterbrechen.

Zwar wird Moringa bereits seit Jahrtausenden eingesetzt, Schwangere und Stillende sollten jedoch von der Einnahme absehen. Noch gibt es nicht genügend Erfahrungswerte aus Studien.

GUT ZU WISSEN!

Die Rinde und die Wurzelrinde des Moringabaumes enthalten Alkaloide. Diese gelten als giftig. Daher sollten Sie die Wurzel nicht regelmäßig verzehren.

Moringa-Produkte kaufen - Bio ist unbedingt empfehlenswert

Dadurch, dass Moringa-Produkte zunehmend beliebter werden, gibt es immer mehr Hersteller, die ihre Pflanzenextrakte anbieten. Behalten Sie am besten im Hinterkopf, dass es große Qualitätsunterschiede zwischen den Produkten gibt.

Besonders häufig werden Sie auf Moringa in Form von Kapseln oder Pulver stoßen. Wenn Sie sich für eine Darreichungsform entschieden haben, sollten Sie den Hersteller auf Seriosität prüfen.

Transparente Herstellungspraktiken und umfassende Angaben zum Inhalt zeichnen seriöse Händler aus. Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, den Hersteller direkt zu kontaktieren.

Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist die Schadstofffreiheit besonders wichtig. Mit einem Bio-Produkt sind Sie auf der sicheren Seite. Achten Sie bei dem Kauf auf ein entsprechendes Bio-Siegel. So vermeiden Sie Verunreinigungen durch Schwermetalle, Dünger und Co.

GUT ZU WISSEN!

Wussten Sie, dass sich die Kulturformen und Jahreszeiten auf die wertvollen Inhaltsstoffe auswirken können? Auch die Verarbeitung spielt eine große Rolle.

Eine schonende Behandlung sorgt dafür, dass ein Großteil der Vitalstoffe erhalten bleibt. Zugegeben, anhand einer kurzen Beschreibung ist es schwierig, alles über die Anbau- und Produktionsbedingungen zu erfahren.

Manchmal geben Hersteller Auskunft darüber. Wenn nicht, lohnt sich auch hier eine direkte Nachfrage beim Produzenten.

Zum Abschluss: ein Rezept mit Moringa

Sie sind gespannt, ob Moringa in Ihrem Körper eine Wirkung hervorruft? Dann gehen Sie dem Ganzen mit einem leckeren Rezept auf den Grund. Unsere Empfehlung: ein Soja-Moringa-Dip.

Moringa Rezept

GUT ZU WISSEN!

Der Soja-Moringa-Dip schmeckt nicht nur gut zu Rohkost wie Möhren, Paprika und Kohlrabi, sondern auch hervorragend zu frischen Pellkartoffeln.

Fazit

 

Der Moringabaum stammt ursprünglich aus der Himalaya-Region in Nordwestindien. Das Gewächs ist sehr anpassungsfähig. Mittlerweile wächst es in vielen Ländern der Welt, sogar auf Karibikinseln.

Bereits vor Jahrtausenden wurde Moringa in Form von Pulver oder Salben genutzt, um Beschwerden zu lindern. Im Ayurveda werden die Pflanzenextrakte eingesetzt, um Schnittwunden, Entzündungen und Kopfschmerzen zu behandeln.

Dadurch, dass Moringa zahlreichen Nährstoffe enthält, wird es auch hierzulande immer beliebter. Vor allem die antioxidativen Eigenschaften der Pflanzenextrakte werden hierbei hervorgehoben.

Womöglich könnte Moringa dabei helfen, Entzündungen, Bluthochdruck und Diabetes in den Griff zu bekommen. Erste Ergebnisse aus Studien lassen vermuten, dass der Moringabaum tatsächlich positive Eigenschaften besitzt.

Allerdings wurden bisher vornehmlich Studien an Tieren durchgeführt. Inwieweit sich diese Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen, bleibt offen.

Wenn Sie für sich selbst herausfinden möchten, ob Moringa bei Ihnen positive Effekte auslöst, können Sie auf verschiedenen Darreichungsform setzen. Kapseln und Tabletten haben sich vor allem für unterwegs bewährt.

Moringa-Pulver ist besonders beliebt, da es vielseitig einsetzbar ist. So können Sie zahlreiche Speisen damit bereichern. Starten Sie zunächst mit einem halben Teelöffel pro Tag, um eventuelle Nebenwirkungen ausschließen zu können.

Zudem können Sie Moringa in Form von Tee einnehmen. Den Pflanzenextrakten wird eine verjüngende und hautstraffende Wirkung nachgesagt. Um von den potentiellen Eigenschaften zu profitieren, können Sie auf Moringa-Öl oder angereicherte Salben und Cremes setzen.

Ganz wichtig: Bei Moringa-Produkten handelt es sich um Nahrungsergänzungsmittel. Wirk- oder Heilversprechen dürfen daher nicht gemacht werden.

Moringa gilt allgemein als nebenwirkungsarm. Lediglich Durchfall wird als Nebenwirkung beschrieben.

Wenn Sie Moringa-Pulver kaufen möchten, sollten Sie unbedingt auf eine gute Qualität achten. Hinweise darauf liefern seriöse Händler mit Informationen zu den Inhaltsstoffen und Herstellungsbedingungen.

Im besten Fall greifen Sie zu einem Bio-Produkt. Damit gehen Sie unerwünschten Zusatz- und Schadstoffen aus dem Weg.

Quellen:

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