Schwindel

Schwindel: was Sie aus dem Gleichgewicht bringt

Schwindel hat viele Gesichter. Betroffene beschreiben ein Gefühl, dass einer Karussellfahrt gleicht oder nehmen eine starke Anziehung zum Boden wahr. Wenn Sie unter Schwankschwindel leiden, erinnert Sie das womöglich an eine Situation, in der ein paar Gläschen Alkohol eine Rolle gespielt haben.

Genauso vielfältig wie die Symptome stellen sich auch die Ursachen dar. Da ernstzunehmende Krankheiten hinter den vermeintlich harmlosen Symptomen stecken können, sollte Schwindel immer abgeklärt werden.

Wir verraten Ihnen, was die Drehmomente auslösen kann und welche Therapien dabei helfen, mehr Gangsicherheit wiederzuerlangen.

Das will Ihnen Ihr Körper mit Schwindel sagen

Zugegeben, die Botschaft ist recht kryptisch und muss erst entschlüsselt werden. So teilt Ihnen Ihr Körper mit Schwindel lediglich mit, dass etwas mit dem System, das für das Gleichgewicht zuständig ist, nicht in Ordnung ist.

Dafür kommen harmlose Reize in Betracht. Vielen Menschen ist beispielsweise nach einer Achterbahn schwindelig. Neben der kurzfristigen Irritation können ausgewählte Krankheiten dafür sorgen, dass der Gleichgewichtssinn langfristig aus der Balance kommt. Das ist unter anderem bei Nervenentzündungen und Erkrankungen des Innenohrs der Fall.

GUT ZU WISSEN!

Schätzungen zufolge kommt jeder dritte Mensch in seinem Leben mit einer mittleren bis schweren Schwindelepisode in Berührung.

Schwindel: Formen und Symptome

Schwindel im Liegen
Schwindel im Liegen

Schwindel kann sich unterschiedlich äußern. Mediziner unterscheiden folgende Formen:

  • Drehschwindel: Wenn Sie unter Drehschwindel leiden, haben Sie das Gefühl, dass sich Ihre Umgebung um Sie dreht. Einige Menschen kennen diese Form von Schwindel nach dem übermäßigen Genuss von Alkohol. Allerdings kann auch eine plötzliche Veränderung der Körperposition, zum Beispiel schnelles Aufstehen aus dem Liegen, für Drehschwindel sorgen. Begleitsymptome sind Übelkeit, Erbrechen, Ohrensausen und ein reduziertes Hörvermögen.
  • Liftschwindel: Diese Form des Schwindels macht ihrem Namen alle Ehre. Wenn Sie einen Liftschwindel verspüren, fühlt es sich so an, als ob Sie mit einem Fahrstuhl schnell die Etagen wechseln. Zudem meinen Sie, dass Sie fallen.
  • Schwankschwindel: Sie haben das Gefühl, dass Ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen wird? Dahinter könnte ein Schwankschwindel stecken. Er verursacht einen unsicheren Gang und Schwindelgefühle, selbst im Stehen.
  • Pseudo-Vertigo: Diese Form tanzt aus der Reihe, denn hierbei dreht sich Ihre Umgebung nicht. Vielmehr fühlen Sie sich benommen. Zudem kann Ihnen schwarz vor Augen werden.

GUT ZU WISSEN!

Es gibt einen Grund, warum während Schwindelattacken Begleiterscheinungen wie Übelkeit auftreten. Der sogenannte Nervus vagus befindet sich im Hirnstamm in direkter Nachbarschaft zu den Gleichgewichtsnerven.

Er übernimmt die Versorgung von Herz, Lunge und Magen. So kann Schwindel zu Übelkeit führen, Übelkeit aber auch Schwindel verursachen. Die zugehörigen Nerven können sich also gegenseitig beeinflussen.

So funktioniert der Gleichgewichtssinn

Blicken wir einmal hinter die Kulissen des Gleichgewichtssinns. So gelingt es uns besser, zu verstehen, wie Schwindel entsteht.

Ohne den Gleichgewichtssinn könnten Sie weder aufrecht stehen noch sicher laufen. Er sorgt dafür, dass Sie sich in Ihrer Welt orientieren können. Allerdings ist dies nicht so einfach wie gedacht.

Damit die Unterscheidung zwischen oben und unten sowie rechts und links klappt, muss der Organismus unterschiedliche Informationen einordnen. Diese liefern ihm verschiedene Systeme. Dazu zählen:

  • das optische System = Sehen
  • das propriozeptive System = Wahrnehmung der Position und Bewegung des Körpers
  • das vestibuläre System = Gleichgewichtsorgan
Schwindel Ursachen

Auf dem Chefsessel der Koordination sitzt das Gleichgewichtszentrum. Es befindet sich im Hirnstamm. Genau an diesem Ort werden die eingehenden Informationen gebündelt, berechnet und die Bewegungsabläufe daran angepasst.

Besonders interessant: Hier sind erlernte Bewegungsabläufe gespeichert. Somit gelingt es dem Organismus, die verarbeiteten Informationen mit den gesicherten Bewegungsmustern abzugleichen. So schafft es Ihr Körper, Ihren typischen Gang beizubehalten.

GUT ZU WISSEN!

Die Muskeln und Augen sind die ausführenden Kräfte. Sie erhalten die Anweisung, Korrekturschleifen durchzuführen, um das Gleichgewicht beizubehalten.

Zusammenfassung

 

Mit Schwindel sendet Ihnen Ihr Körper folgende Botschaft: „Ihr Gleichgewichtssystem ist aus dem Lot!“

Mediziner unterscheiden verschiedene Formen von Schwindel. Dazu gehören Drehschwindel, Schwankschwindel, Liftschwindel und Pseudo-Vertigo.

Um zu verstehen, was hinter dem Schwindel steckt, ist es hilfreich, die Funktionsweise des Gleichgewichtssinns zu erfassen. Damit der Körper aufrecht gehen und stehen kann, sammelt er Informationen und ordnet diese ein. Dabei helfen das optische System, das propriozeptive System und das vestibuläre System.

Die Muskeln und Augen passen die Bewegungen an, um in Balance zu bleiben.

Schwindel: Ursachen

Es gibt den sogenannten vestibulären und nicht-vestibulären Schwindel. Der vestibuläre Schwindel wird durch widersprüchliche Reize ausgelöst. Zudem kann eine unangepasste Verarbeitung der gelieferten Informationen im Gehirn Schwindel begünstigen.

Der Organismus schafft es nicht, die Mitteilungen des Gleichgewichtsorgans richtig einzuordnen.

Der vestibuläre Schwindel entsteht vereinfacht gesagt, wenn das Gleichgewichtssystem erkrankt oder irritiert ist.

Dabei können folgende Formen auftreten:

  • Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPPV): Der Lagerungsschwindel tritt häufig auf, ist in der Regel aber harmlos. In Ihrem Gleichgewichtsorgan gibt es Flüssigkeit. Darin befinden sich kleine Kristalle oder Steinchen, die als Otolithen bezeichnet werden. Normalerweise sorgt eine gelartige Membran dafür, dass sie an Ort und Stelle gehalten werden. Für den Organismus sind sie wichtig, denn sie sorgen für die Wahrnehmung der Erdanziehung. Wenn sich die kleinen Steinchen von der Membran lösen, können sie frei in der Innenohrflüssigkeit herumschwimmen. Dadurch zeigen sich die Sinneszellen gereizt, Schwindel entsteht.
  • Neuritis vestibularis: Aus bisher unbekannten Gründen kann sich der Gleichgewichtsnerv entzünden. Dadurch kann ein andauernder Drehschwindel entstehen, der sich über Wochen halten kann.
  • Vestibularisparoxysmie: Hierbei kann es zu Schwank- und Drehschwindel kommen. Die Schwindelattacken halten in der Regel nur einige Sekunden bis Minuten an. Sie werden als sehr unangenehm empfunden, da damit eine Unsicherheit beim Stehen und Gehen einhergeht. Noch ist nicht klar, warum es zu einer Vestibularisparoxysmie kommt. Forscher vermuten, dass eine Kurzschlussreaktion benachbarter Nervenfasern ursächlich dafür sein könnte. Besonders auffällig ist, dass bestimmte Kopfhaltungen die Schwindelsymptome verstärken können.
  • Vestibulopathie: Hier liegt eine Erkrankung des Innenohrs vor, die zu Schwank- und Drehschwindel führt. Wenn Sie unter einer Vestibulopathie leiden, nehmen Sie Ihre Umwelt nicht wie gewohnt wahr. Typisch ist eine verschwommene Wahrnehmung, die wenige Minuten bis einige Tage andauern kann. Als Ursache können Arzneimittel ausgemacht werden, die in der Lage sind, das Innenohr zu schädigen. Zudem kann eine Hirnhautentzündung oder die Erkrankung Morbus Menière eine Vestibulopathie verursachen.

Weitere Ursachen für einen vestibulären Schwindel

  • Durchblutungsstörungen im Gehirn, zum Beispiel bei einem Schlaganfall
  • Vestibuläre Migräne, auch als Basilaris-Migräne bezeichnet
  • ein gutartiger Tumor, der von dem Hör- und Gleichgewichtsnervs ausgeht (Akustikusneurinom)
  • Vestibuläre Epilepsien, bei denen die Krampfanfälle gemeinsam mit Schwindel auftreten
  • Reisekrankheit
  • Schädelfrakturen

Schwindel im Alter

Schwindel begleitet viele Menschen im Alter und sorgt für häufige Arztbesuche. Bei Patienten, die das 75. Lebensjahr überschritten haben, ist Schwindel das häufigste Leitsymptom. Allerdings kann die lästige Erscheinung auch schon deutlich früher auftreten.

Das liegt daran, dass im Alter Veränderungen am Nervensystem und den Sinnesorganen entstehen. Diese begünstigen die Störungen der Gleichgewichtsfähigkeit.

So nimmt die Neuronenzahl in den sogenannten Vestibulariskernen ab. Forscher gehen davon aus, dass es etwa 3 % pro Lebensjahrzehnt sind, angefangen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr.

Die Diagnose Altersschwindel wird dann gestellt, wenn auslösende Erkrankungen, Sehstörungen und verursachende Medikamente ausgeschlossen werden konnten.

GUT ZU WISSEN!

Durchblutungsstörungen und eine verzögerte Informationsverarbeitung im Innenohr können Schwindel im Alter auslösen.

Nicht-vestibulärer Schwindel

Bei dem nicht-vestibulären Schwindel liegen keine Störungen der Gleichgewichtsorgane vor. Zudem zeigen sich Nerven und Gehirn unbeschädigt. Der nicht-vestibuläre Schwindel wird demnach durch andere Körperregionen ausgelöst.

Die Folge: unsicherer Gang, Orientierungslosigkeit und Sturzgefahr.

Folgende Ursachen können einen nicht-vestibulären Schwindel begünstigen:

  • Halswirbelsäulen-Syndrom (HWS-Syndrom)
  • Bluthochdruck
  • niedriger Blutdruck
  • Herzschwäche
  • Herzrhythmusstörungen
  • Blutarmut
  • Unterzuckerung
  • Lungenembolie
  • Gefäßverkalkung und -verengung
  • eine schlecht berechnete Brillenstärke
  • Schwangerschaft
  • Medikamente
  • Drogenkonsum

Zusammenfassung

 

Es gibt viele Ursachen, die für Schwindel verantwortlich gemacht werden können. Mediziner unterscheiden einen vestibulären und nicht-vestibulären Schwindel. Der vestibulären Form liegen widersprüchliche Reize oder eine unangepasste Verarbeitung von Information zugrunde.

Bei der nicht-vestibulären Form sind weder die Gleichgewichtsorgane noch die Nerven oder das Gehirn gestört. Vielmehr sorgen andere Körperregionen dafür, dass ein unsicherer Gang und Orientierungslosigkeit entstehen.

Neben dem HWS-Syndrom können Bluthochdruck, Herzschwäche und Medikamente einen nicht-vestibulären Schwindel begünstigen.

Schwindel: Diagnose und Untersuchungen

Wenn Sie mit Schwindelbeschwerden einen Arzt aufsuchen, wird zunächst eine sogenannte Anamnese durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein Arzt-Patienten- Gespräch.

Hierbei stehen Fragen im Mittelpunkt, die darauf abzielen, mehr über die Ursache und verstärkende Faktoren herauszufinden.

Folgende Fragen kann Ihnen Ihr Arzt stellen:

  • Wie macht sich der Schwindel bei Ihnen bemerkbar?
  • Wann tritt der Schwindel auf?
  • Gibt es etwas, wodurch der Schwindel besser oder schlimmer wird?
  • Leiden Sie unter Begleitsymptomen wie Übelkeit oder Kopfschmerzen?
  • Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein?
  • Leiden Sie unter akutem Stress?

Mithilfe Ihrer Antworten kann Ihr Mediziner eine erste Einschätzung vornehmen und weitere Untersuchungen einleiten.

Die internistische Untersuchung

Schwindel beim Aufstehen

Die internistische Untersuchung dient unter anderem dazu, Herzrhythmusstörungen als Schwindelursache auszuschließen. Deshalb wird ein EKG durchgeführt. Stoffwechselauffälligkeiten können mit Untersuchungen von Blut und Urin festgestellt werden.

Die neurologische Untersuchung

Ein Neurologe sollte zurate gezogen werden, wenn Sie neben dem Schwindel auch unter Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen, Sehstörungen sowie Gefühlsstörungen leiden.

Spezielle Untersuchungen geben einen Überblick über die Funktionen des Hirnstamms. Hierbei kommen Hilfsmittel wie die Vibrationsgabel, der Augenspiegel und der Reflexhammer zum Einsatz.

Zudem können bildgebende Verfahren wie die Computertomografie oder die Magnetresonanztomographie Hinweise liefern.

Die orthopädische Untersuchung

Blockaden oder Erkrankungen der oberen Halswirbelsäule können Schwindel verursachen. Ein Orthopäde kann diese erkennen und gegebenenfalls beheben. Hinweise auf entsprechende Blockaden können Nacken- und Kopfschmerzen liefern.

Die Untersuchung beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt

Der Bereich rund um das Innenohr kann Störungen aufweisen, die das Gleichgewichtsorgan aus der Balance bringen. Der HNO-Arzt kann das Gleichgewichtsorgan nicht durch die Ohren begutachten. Aus diesem Grund nimmt er verschiedene Tests vor. Neben der Computertomografie und Kernspintomografie kann auch eine Frenzelbrillenuntersuchung erfolgen.

Schwindel: Psychologische Einschätzung kann Sinn machen

Leiden Sie unter anhaltendem Stress? Auch das kann den lästigen Schwindel verursachen. Ein psychologisches Gespräch kann helfen, Lösungsstrategien zu entwickeln, um den Stress zu reduzieren.

Schwindel: Therapie

In den meisten Fällen ist Schwindel ungefährlich. Allerdings kann er den Alltag stark beeinträchtigen und die Sturzgefahr erhöhen. Die Behandlung sollte an die vermutete Ursache angepasst werden.

Plötzlicher Schwindel Übelkeit

Bei Entzündungen ist es unter anderem hilfreich, Antibiotika und durchblutungsfördernde Mittel einzusetzen. Heftige Schwindelattacken können mit speziellen Medikamenten, den Antivertiginosa, gelindert werden. Bei dem Lagerungsschwindel haben sich gezielte Übungen und Lagerungsmanöver bewährt.

Sorgen ein Tumor oder Gefäßprobleme für den Schwindel, kann unter Umständen eine Operation notwendig sein.

Insbesondere das Gleichgewichtstraining kann die Behandlung von Schwindel unterstützen. So wird es möglich, das empfindliche System zu stärken und Störungen zu kompensieren.

Folgende Schwindelarten lassen sich recht gut behandeln:

Psychogener Schwindel: durch seelische Unterstützung und Medikamente

Lagerungsschwindel: mithilfe von Lagerungsmanöver

Altersschwindel: durch frühzeitige Einleitung von Gleichgewichtstraining und Krankengymnastik

GUT ZU WISSEN!

Körperliche Aktivität, zum Beispiel in Form von gezielten Gleichgewichtsübungen, können das Gleichgewichtssystem im Gehirn schulen.

Schwindel: wann zum Arzt?

Schwindel ist in den meisten Fällen harmlos. Trotzdem sollten Sie bei ausgeprägten oder lang anhaltenden Schwindelattacken einen Arzt aufsuchen. Er kann Grunderkrankungen ausschließen und verschiedene Behandlungsoptionen aufzeigen.

Bei etwa der Hälfte der schwindelgeplagten Patienten lässt sich keine körperliche Ursache feststellen. Dann liegt der Verdacht nahe, dass es sich um einen psychogenen Schwindel handelt, der bei seelischen Belastungen entsteht.

Zudem kommt ein Altersschwindel infrage. Er tritt auf, wenn sich altersbedingte Veränderungen ergeben, die sich auf die Organe und die Wahrnehmung auswirken. So können Sehbeeinträchtigungen, die Ohren oder die Nervenempfindlichkeit in den Beinen zu der Entstehung von Schwindel beitragen.

Fazit

 

In den meisten Fällen ist Schwindel ungefährlich. Er sollte aber als wichtiges Signal des Körpers wahrgenommen werden. Ihr Organismus möchte Ihnen mit Schwindel mitteilen, dass etwas in dem System, das für das Gleichgewicht zuständig ist, nicht stimmt.

Grundsätzlich können Drehschwindel, Schwankschwindel, Liftschwindel und Pseudo-Vertigo auftreten. Je nach Schwindelform machen sich zudem Begleiterscheinungen wie Übelkeit bemerkbar.

Es gibt zahlreiche Ursachen, die für Schwindel verantwortlich gemacht werden können. Darunter Erkrankungen, die das Innenohr betreffen. Mediziner unterscheiden einen vestibulären von einem nicht-vestibulären Schwindel.

Während bei einem vestibulären Schwindel organische Ursachen an den betreffenden Organen ausgemacht werden können, wird der nicht-vestibuläre Schwindel durch Probleme in anderen Körperregionen ausgelöst.

So können Herzrhythmusstörungen, eine Unterzuckerung oder Bluthochdruck den Schwindel hervorbringen. Auch Medikamente, ein Drogenkonsum oder eine schlecht eingestellte Brille können die lästigen Symptome begünstigen.

Bei der Ursachenforschung von Schwindel werden häufig mehrere Fachdisziplinen hinzugezogen. So können Orthopäden, Neurologen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte und Psychologen wertvolle Hinweise auf den Entstehungsgrund liefern.

Zunächst wird dafür eine Anamnese durchgeführt, bei der Ihr Arzt Ihnen Fragen rund um den auftretenden Schwindel stellt. Im Anschluss können verschiedene Diagnosemöglichkeiten eingeleitet werden. Ausgewählte Hilfsmittel und bildgebende Verfahren helfen dabei, dem Schwindel auf die Spur zu kommen.

Die Therapie richtet sich nach der Ursache. Mit der Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung kann der Schwindel wirksam bekämpft werden. Sofern Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, sollte auch hier überprüft werden, ob die Arzneistoffe den Schwindel begünstigen.

Ihr Arzt kann Ihnen Medikamente verschreiben, die dabei helfen, die Beschwerden zu lindern. Allerdings sollten zuvor andere Behandlungsverfahren ausgeschöpft werden. Insbesondere das Gleichgewichtstraining hat sich als sehr wirksam erwiesen, wenn es darum geht, das empfindliche System zu stärken und zu trainieren.

Bei Lagerungsschwindel wird das sogenannte Lagerungsmanöver angewendet. Menschen mit einem psychogenen Schwindel profitieren häufig von einer Gesprächstherapie und gezielten (unter anderem medikamentösen) Behandlungsansätzen.

Wenn Sie unter altersbedingtem Schwindel leiden, ist ein frühzeitig eingeleitetes Gleichgewichtstraining und Krankengymnastik besonders wichtig.

Generell gilt: Wenn Ihre Lebensqualität durch den Schwindel stark beeinträchtigt ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Quellen:

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