Ginkgo

Ginkgo – Die Anwendungsgebiete des Fächerbaums

Inhaltsverzeichnis

Ginkgo ist in vielen Kulturen ein Sinnbild für langes Leben, Fruchtbarkeit und Stärke. Bereits seit Jahrtausenden werden die Extrakte des Ginkgobaumes eingesetzt, um zahlreiche Beschwerden zu lindern.

Lange Zeit machte Ginkgo ausschließlich durch seine positiven Effekte auf das Gedächtnis auf sich aufmerksam. Heute werden dem Pflanzenheilmittel weitere Vorteile für die Gesundheit zugeschrieben.

Egal, ob Tinnitus, Asthma, Potenzstörungen oder Migräne – Ginkgo soll es richten. Wir schauen uns den vermeintlichen Wunderbaum einmal näher an.

Was ist Ginkgo biloba?

Vielleicht haben Sie den Ginkgobaum (Fächerblattbaum) bereits für seine Schönheit bewundert, ohne zu wissen, dass er es ist, dem zahlreiche gesundheitliche Vorteile nachgesagt werden.

Ginkgo Baum
Ginkgo Baum

Das beste Erkennungsmerkmal sind die fächerförmigen zarten Blätter. Ginkgo ist vor allem in China weit verbreitet und zählt dort zu den ältesten Pflanzenarten überhaupt.

Ginkgo blickt auf eine lange Geschichte zurück. Seine Vorfahren sollen bereits vor 300 Millionen Jahren unsere Erde besiedelt haben.

Auch heute noch schmückt Ginkgo Tempelanlagen und heilige Pilgerorte in China und Japan.

Sie können aber auch hierzulande auf den Ginkgo biloba stoßen. In Berlin säumt er viele Straßen, da er besonders langlebig und resistent gegen Kälte sowie Streusalz ist.

GUT ZU WISSEN!

Der Ginkgobaum kann bis zu 40 m hoch und mehr als 1000 Jahre alt werden. Auch deshalb steht er für ein langes Leben und soll Kraft verleihen.

Ginkgo: Wirkung - kurz zusammengefasst

Dem Extrakt aus den Ginkgoblättern werden folgende Wirkungen zugeschrieben:

  • erweitert die Blutgefäße
  • fördert die Durchblutung
  • antioxidative und antientzündliche Effekte auf die Blutgefäße
  • erleichtert den Transport von Sauerstoff im Blut
  • steigert die Konzentration und Gedächtnisleistung
  • optimiert die Blutfließeigenschaften

GUT ZU WISSEN!

Nicht nur die Blätter, sondern auch die Samen des Ginkgobaumes können zum Einsatz kommen. Ihnen werden antibakterielle und fungizide Eigenschaften nachgesagt.

Demnach sollen die Ginkgosamen wirksam gegen Bakterien und Pilze sein. Zudem sollen die Pflanzenbestandteile adstringierend, also zusammenziehend, wirken.

Ginkgo Inhaltsstoffe - das ist drin

Da wir nun wissen, welche positiven Eigenschaften Ginkgo nachgesagt werden, stellt sich die Frage, welche Inhaltsstoffe dafür verantwortlich sind. Die wirksamen Bestandteile der Pflanze sollen sich vor allem in den Blättern befinden. Folgende Substanzen sind für Wissenschaftler besonders interessant:

  • Flavonoide (Kämpferol, Quercetin)
  • Ginkgolide A, B und C
  • Gerbstoffe
  • ätherische Öle
  • Ginkgol- und Fettsäuren (in den Samen)
  • Proteine (in den Samen)
  • Stärke (in den Samen)

Zusammenfassung

 

Ginkgo besitzt, wie viele andere Heilpflanzen auch, eine lange Tradition. Bereits seit Jahrtausenden wird das Gewächs eingesetzt, um zahlreiche Beschwerden und Krankheiten zu behandeln.

Ginkgo schmückt noch heute Tempelanlagen und heilige Pilgerorte in China und Japan. Die Pflanze wird dort als Sinnbild für langes Leben, Stärke und Potenz angesehen.

Auch hierzulande können Sie auf den Baum mit den fächerförmigen Blättern stoßen. In Gärten und am Straßenrand können die kräftigen Bäume bewundert werden.

Den Ginkgoextrakten werden zahlreiche Wirkungen nachgesagt. So sollen sie sich erweiternd auf die Blutgefäße und förderlich auf die Durchblutung auswirken. Zudem sollen sie antientzündliche und antioxidative Effekte auf die Blutgefäße ausüben.

Auch der Transport von Sauerstoff im Blut und die Konzentration sowie die Gedächtnisleistung sollen von Ginkgo profitieren.

Ganz schön viel, was die Pflanze angeblich kann. Zurückgeführt werden die positiven Effekte vor allem auf die enthaltenen Flavonoide und Ginkgolide.

Ist Ginkgo gut fürs Gehirn?

Zunächst widmen wir uns der Frage, die jeden von uns interessiert: Kann Ginkgo wirklich dabei helfen, die Gehirnleistung zu verbessern? Die Annahme beruht darauf, dass Ginkgo biloba die Durchblutung im Gehirn verbessern soll.

Ein ungehinderter Blutfluss ist für Ihr Gehirn besonders wichtig, denn nur so erreichen die Blutkörperchen mit ihrer wichtigen Fracht Ihre Nervenzellen im Gehirn. Mit im Gepäck haben die Blutkörperchen Mikronährstoffe und Sauerstoff – beides benötigen Ihre grauen Zellen dringend.

Nur so können die Nervenzellen ihre Arbeit richtig verrichten und die Reiz- sowie Informationsweitergabe klappt ohne Probleme. Wenn die Durchblutung in Ihrem Gehirn schlecht ist, bemerken Sie dass an einer fehlenden Konzentration – Sie können Ihre mentale Leistungsfähigkeit nicht mehr vollständig abrufen.

Ginkgo Wirkung

Wenn Ginkgo sich tatsächlich durchblutungsfördernd auswirkt, könnte also Ihr Gehirn davon profitieren. In dem Fall würden auch die Kraftwerke der Zellen, die sogenannten Mitochondrien, ein Stück vom Kuchen abbekommen.

Durch eine verbesserte Durchblutung können sie mehr Energie herstellen, die wiederum Ihrem Gehirn zugutekommt.

Die Vermutung, dass Ginkgo gut für die Aufmerksamkeit und Konzentration ist, kommt nicht von ungefähr. Zahlreiche Studien haben sich bereits mit der Theorie beschäftigt.

In einer Untersuchung wurden Studienteilnehmer in verschiedene Gruppen eingeteilt. Einige erhielten ein Placebo (Scheinmedikament). Andere einen Ginkgoextrakt mit einer festgelegten Dosierung: entweder 120 mg, 240 mg oder 360 mg.

Mithilfe eines Computertests wurde nach ein paar Stunden die mentale Leistungsfähigkeit überprüft, wobei die beiden höchsten Dosierungen wirksam waren und noch sechs Stunden nach der Einnahme anhielten.1

Ginkgo bei Demenz und Alzheimer

Ginkgo wird häufig damit beworben, dass es sich positiv bei demenziellen Erkrankungen auswirken könnte. Typisch für diese Krankheiten ist, dass ein Verlust von geistigen Fähigkeiten damit einhergeht.

Im weiteren Verlauf fällt Patienten das denken, erinnern und orientieren schwer. Auch die Persönlichkeit kann sich im Laufe einer Demenzerkrankung verändern.

Demenz betrifft vor allem Menschen, die 60 Jahre oder älter sind. Alzheimer stellt die häufigste Form der Demenz dar. Dabei ist der Übertragungsweg zwischen den Nervenzellen gestört. Zudem stirbt eine Vielzahl von Nervenzellen ab, die weder repariert noch ersetzt werden.

Ginkgo soll sich positiv auf eine Demenz auswirken. Eine Gabe in einem frühen Krankheitsstadium soll den Verlauf abschwächen. Wissenschaftler haben untersucht, auf welche Weise das gelingen könnte.

Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass Ginkgo womöglich die Kommunikation der Zellen im Gehirn optimieren kann.

Bei aller Zuversicht, die einige Studien vermitteln, gibt es jedoch auch Untersuchungen, die keinen Nutzen von Ginkgopräparaten feststellen konnten. Eine Metaanalyse hat sich beispielsweise mit mehreren Studien beschäftigt.

So konnten Ergebnisse von beinahe 6000 Studienteilnehmern zusammengefasst werden. Ergebnis: Es zeigte sich kein Vorteil gegenüber einem Placebo.2

Allerdings heißt das nicht automatisch, dass Ginkgo bei Demenz nicht wirksam ist. Schließlich wiesen einige Studien, die betrachtet wurden, Mängel auf. Eine abschließende Antwort darauf, ob Ginkgo bei Demenz helfen kann, gibt es aktuell noch nicht.

Ginkgo biloba bei Stress

Hektik und Stress bestimmen Ihren Alltag? Dagegen sollten wir unbedingt etwas tun. Schließlich wird Stress mit zahlreichen Beschwerden und Erkrankungen in Verbindung gebracht. Neben ausreichend Erholung können auch Entspannungstechniken wie Yoga oder progressive Muskelentspannung hilfreich sein.

Womöglich könnte Ihnen aber auch Ginkgo dabei helfen, den negativen Einfluss von Stress abzumildern. Eine Studie hat sich damit beschäftigt, wie hilfreich die hübschen Blätter in diesem Fall sind.

Dabei konnte festgestellt werden, dass Menschen in Stresssituationen mit Ginkgo einen niedrigeren Blutdruck aufwiesen. Zudem schien Ginkgo die Cortisolkonzentration im Speichel zu senken.3

Cortisol ist ein körpereigenes Stresshormon, das in hektischen Situationen ausgeschüttet wird. Wenn Sie dauerhaft unter Stress leiden, kann sich die permanente Belastung mit Cortisol schädigend auswirken. Dann kann es zu Schlaflosigkeit, Bluthochdruck und einem schwächelnden Immunsystem kommen.

Auch Ihr Gehirn kann unter einem hohen Cortisolspiegel leiden. In einer Untersuchung fanden Wissenschaftler heraus, dass die Nervenzellen im Gehirn von Cortisol überstimuliert werden können.4

Als Ergebnis können sie schneller altern. Das kann Gedächtnisverlust und Konzentrationsschwierigkeiten nach sich ziehen.

GUT ZU WISSEN!

Ginkgo, gemeinsam eingenommen mit Rosenwurz, soll den Trainingseffekt bei Sportlern optimieren.5

Ginkgo - schnelle Hilfe bei Tinnitus?

Durch einen Tinnitus können Ihr Alltag und Ihre Lebensqualität stark eingeschränkt sein. Zwar gibt es einige Behandlungsansätze, bei vielen Menschen führen sie jedoch nicht zum Erfolg. Das pfeifende oder brummende Geräusch will einfach nicht verschwinden.

Ginkgo soll die lästigen Beschwerden lindern, indem die entsprechenden Gefäße besser durchblutet werden.

Im Jahr 2015 fassten Experten die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse von Ginkgo bei Tinnitus zusammen. Dabei wurde ein möglicher Nutzen von Ginkgo festgestellt.6

Ginkgo bei Asthma

Bis heute sind die Ursachen von Asthma nicht vollständig geklärt. Gesundheitsexperten nehmen an, dass sowohl genetische Faktoren als auch Umweltfaktoren eine Rolle spielen.

Bei jüngeren Menschen (unter 40 Jahren) scheinen vor allem Allergien die Krankheit zu begünstigen. Bei älteren Patienten, die erst im Laufe ihres Lebens mit Asthma zu kämpfen haben, liegt häufig zeitgleich eine Lungenerkrankung vor.

Ginkgo soll sich förderlich auf eine Asthma-Erkrankung auswirken. Das wird auf die Flavonglykoside sowie Ginkgolid A, B und C zurückgeführt. Diese sollen die Schleimbildung hemmen und antientzündlich wirken.

GUT ZU WISSEN!

Flavonglykoside sollen einen anti-allergischen Effekt besitzen. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Wirkstoffkonzentration in jungen, männlichen Bäumen besonders hoch ist.7

Ginkgo bei Potenzstörungen

Mit zunehmendem Lebensalter können Erektionsstörungen beim Mann häufiger auftreten. Bei den bis 50-jährigen Männern ist etwa jeder zehnte von Potenzproblemen betroffen, bei den über 70-jährigen sogar jeder dritte.

Dadurch, dass Erektionsschwierigkeiten noch immer ein Tabuthema sind, könnte die Dunkelziffer weitaus höher ausfallen.

Die Ursachen sind verschieden. Bei einigen Männern sorgen psychische Gründe für die Probleme. Vor allem bei älteren Männern gibt es jedoch eine körperliche Ursache wie Diabetes, ein niedriger Testosteronspiegel oder eine Verkalkung von Adern.

Ginkgoextrakten werden auch im Fall von Potenzproblemen positive Effekte nachgesagt. Sowohl die Blätter als auch die Samen sollen die Durchblutung anregen und die Potenzstörung abmildern.

Auch wenn Ginkgo nicht zu der Standardtherapie bei Erektionsstörungen gehört, folgern einige Wissenschaftler aus Studien, dass der Wunderbaum einen zukünftigen Nutzen haben könnte.8

GUT ZU WISSEN!

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Ginkgo bei Kopfschmerzen und Migräne

Während unregelmäßige leichte Kopfschmerzattacken lediglich lästig sind, können intensive Kopfschmerzen und Migräne den Alltag stark belasten.

Dann setzen nicht nur die Schmerzen, sondern auch die Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie Übelkeit Betroffenen zu.

Ginkgo soll sich entspannend auf die Blutgefäße auswirken und die Durchblutung anregen. Davon könnten Menschen mit Kopfschmerzen und Migräne profitieren.

Eine Studie, an der eine relativ überschaubare Anzahl an Patienten teilnahm, legt den Schluss nahe, dass Ginkgo sowohl zur Vorsorge als auch zur akuten Therapie von Migräne hilfreich sein könnte.9

Ginkgo bei Arteriosklerose

Arteriosklerose entsteht in erster Linie durch die Bildung von Plaque. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium kommt es zu einer Verkalkung der Gefäße. Die typischen Verengungen können einen Schlaganfall oder Herzinfarkt auslösen.

Ginkgo soll vorbeugend helfen, indem es der Bildung von Plaque und Ablagerungen entgegenwirkt. Dafür werden die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe in den Ginkgoextrakten verantwortlich gemacht.

In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass Ginkgopräparate in Kombination mit herkömmlichen Arteriosklerose-Medikamenten scheinbar besser wirken.10

Insgesamt werden Ginkgo antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt. Zudem soll sich durch die Einnahme der Blutfluss optimieren. Diese Annahmen machen Ginkgo für Menschen mit Arteriosklerose interessant.

Zusammenfassung

 

Vor allem die durchblutungsfördernden Eigenschaften, die Ginkgo besitzen soll, scheinen sich bei Erkrankungen und Beschwerden als hilfreich zu erweisen.

Es wird angenommen, dass bei Tinnitus, Potenzstörungen, Migräne und bei Konzentrationsschwierigkeiten ein durchblutungsfördernder Effekt zum Tragen kommt.

Ginkgo soll sich senkend auf den Cortisolspiegel auswirken, was bei Stress hilfreich sein könnte. Menschen mit Asthma könnten womöglich durch die Einnahme profitieren, da bestimmten Inhaltsstoffen von Ginkgo eine antiallergische Wirkung nachgesagt wird: den Flavonglykosiden.

Zur Vorbeugung von Arteriosklerose sollen die sekundären Pflanzenstoffe ebenfalls hilfreich sein. Es wird vermutet, dass sie Ablagerungen in den Gefäßen entgegenwirken.

Ginkgo als Nahrungsergänzungsmittel

Ginkgo ist populär. Bei zahlreichen Beschwerden und Erkrankungen soll die Heilpflanze wirksam sein. Studien liefern wichtige Hinweise darauf, welches Potenzial von den fächerförmigen Blättern ausgeht.

Allerdings sind weitere Studien erforderlich, um klare Handlungsempfehlungen für Patienten aussprechen zu können.

Wenn Sie nicht so lange warten möchten, können Sie Ginkgo in Form von Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen. Dafür stehen Ihnen verschiedene Darreichungsformen zur Verfügung.

Dazu zählen:

  • Ginkgo-Kapseln
  • Ginkgo-Tabletten
  • Ginkgo-Dragees
  • Ginkgo-Tee
  • Ginkgo-Globuli
  • Ginkgo- Extrakt
  • Ginkgo- Pulver
  • Ginkgo-Tropfen
Ginkgo Kapseln
Ginkgo Kapseln

Welche Einnahmeform sich am besten für Sie eignet, entscheiden Sie. Mit fertig dosierten Kapseln und Tabletten gelingt die Einnahme unproblematisch, auch auf Reisen. Allerdings haben einige Menschen Probleme damit, die Präparate zu schlucken.

In dem Fall ist Ginkgo-Pulver eine gute Empfehlung. Darüber hinaus können Sie die Anwendung sehr vielseitig gestalten. So können Sie Getränke wie Shakes oder Smoothies damit verfeinern. Auch als Topping für Ihr Müsli oder Quark eignet sich Ginkgo-Pulver hervorragend.

Sie lieben regelmäßige Teerituale? Dann ist Ginkgo-Tee genau das Richtige für Sie. Wenn Sie der Homöopathie zugetan sind, sind Ginkgo-Globuli eine gute Wahl. Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker zur richtigen Potenz und Dosierung informieren.

Da es sich um einen Naturextrakt und nicht um ein Medikament handelt, sollten Sie keine Wunder erwarten. Finden Sie für sich selbst heraus, ob und wie Ginkgo Ihnen helfen kann.

Dafür sollten Sie ein wenig Geduld mitbringen, pflanzliche Präparate brauchen in der Regel etwas Vorlaufzeit. Planen Sie am besten mindestens sechs Wochen ein, damit die potentielle Wirkung voll entfaltet werden kann.

GUT ZU WISSEN!

Bei freiverkäuflichen Ginkgo-Präparaten handelt es sich um Nahrungsergänzungsmittel. Dabei dürfen Händler weder mit Wirk- oder Heilversprechen werden.

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Bei der Einnahme von Ginkgo werden nur selten Nebenwirkungen beobachtet. So kann es zu leichten Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen oder allergischen Hautreaktion kommen.

Da bisher zur Anwendung von Ginkgo bei Kindern, Schwangeren und Stillenden keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, sollten diese Personengruppen sicherheitshalber auf die Einnahme verzichten.

Fazit

 

Ginkgo ist vor allem für seine potentielle Wirkung auf das Gehirn bekannt. Tatsächlich scheint die Heilpflanze aber noch viel mehr im petto zu haben. Untersuchungen haben interessante Ergebnisse in Hinblick auf Migräne, Arteriosklerose, Asthma, Potenzstörungen und Tinnitus geliefert.

Aus Sicht der Forscher sind dafür unter anderem die enthaltenen Flavonoide und Ginkgolide verantwortlich. Sie sollen die Blutgefäße erweitern, die Durchblutung fördern, antioxidative und antientzündliche Effekte auf die Blutgefäße ausüben und den Transport von Sauerstoff im Blut erleichtern.

Zudem sollen die Fließeigenschaften des Blutes verbessert werden. Das Gleiche gilt für die Konzentration und Gedächtnisleistung. Da es sich bei freiverkäuflichem Ginkgo um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt, dürfen keine Heil- oder Wirkversprechen gemacht werden.

Vielmehr können Sie selbst herausfinden, ob und wie Ginkgo bei Ihnen wirken kann. Für die Anwendung stehen zahlreiche Darreichungsformen zur Verfügung. Kapseln und Tabletten sind im Alltag praktisch, da sie bereits fertig dosiert sind.

Pulver kann hingegen vielseitiger eingesetzt werden. Ginkgo-Pulver eignet sich beispielsweise hervorragend, um es unter Quark oder Müsli zu mischen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Ginkgo als nebenwirkungsarm gilt.

Schwangere, Stillende und Kinder sollten vorsichtshalber auf die Einnahme verzichten, da für diese Personengruppen nicht genügend Untersuchungen vorliegen.

Quellen:

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