Hauttypen

Ihr Hauttyp bestimmt die richtige Hautpflege!

Mal ehrlich: Wie suchen Sie Ihre Hautpflegeprodukte aus? Ist es ein Bauchgefühl, eine Empfehlung einer lieben Freundin oder haben Sie Produktbeschreibung und der Duft überzeugt?

Fakt ist, viele Frauen nutzen Gesichtscremes, Peelings und Co., die nicht zu ihrem Hauttypen passen.

Das bleibt keinesfalls folgenlos, denn die Haut kann sich mit Unreinheiten, Feuchtigkeitsverlust und Spannungsgefühlen gegen die falsche Pflege wehren.

Ihr Hautbild ist einzigartig und wird von Ihrem Lebensstil und äußeren Einflüssen bestimmt. Sie verdient es mit einer Hautpflege verwöhnt zu werden, die sie zum Strahlen bringt. Bei uns erfahren Sie, welchem Hauttypen Sie angehören und welche Produkte sich am besten für Sie eignen.

Folgen falscher Hautpflege

Mit der Hautpflege ist es ähnlich wie mit der Kleiderauswahl. Gerne gehen wir der unangenehmen Wahrheit aus dem Weg. Fettig, unrein, empfindlich oder reif klingt eben nicht so salonfähig wie feinporig und rosig.

Bei der Produktauswahl ist es jedoch wichtig, dass Sie zu Ihrem Hautbild stehen, denn nur so finden Sie die richtige Gesichtscreme.

Dermatologen gehen sogar davon aus, dass viele Hautprobleme auf die falsche Pflege zurückgeführt werden können. Wenn Sie beispielsweise von Natur aus ein fettiges Hautbild haben, ist eine reichhaltige Creme die falsche Wahl. Die Verwendung kann zu Unreinheiten wie Pickeln und Mitessern führen oder im schlimmsten Fall zu Akne.

Haben Sie gefühlsmäßig eine trockene Haut? Dann wäre die Verwendung von Pflegeprodukten, die eine stark wasserhaltige Rezeptur haben, ebenfalls fatal. Der Kontakt mit der Luft lässt das Wasser im Produkt schnell verdunsten. Ihre Haut fühlt sich nun noch trockener an und kann sogar schmerzhafte Ekzeme ausbilden.

Insbesondere Mischhaut ist darauf angewiesen, mit einer angepassten Rezeptur versorgt zu werden. Damit gelingt es, die fettigen und die trockenen Zonen auszubalancieren. Die falsche Pflege würde auch hier die Dysbalance Ihrer Haut nur verstärken.

GUT ZU WISSEN!

Akne ist immer ein Fall für den Hautarzt. Schließlich fallen Schweregrad und Beschaffenheit der Haut sehr individuell aus, was auch eine gezielte Behandlung notwendig macht.

Bei einigen Betroffenen reicht eine antibakterielle Salbe aus, um Akne in den Griff zu bekommen. Manchmal ist aber auch eine Behandlung mit Hormonen, Licht, Antibiotika oder Vitamin-A-Säure notwendig.

4 Typen - 4 Hautbilder

In der Dermatologie werden vier Hauttypen voneinander unterschieden. Das Wissen um das eigene Hautbild ist wichtig, um eine Pflegeserie auszuwählen, die weder über- noch unterpflegt.

Normale Haut: die Ausnahme

Ihre Haut fühlt sich an, als wäre sie stets im Gleichgewicht? Sie erscheint weder zu fettig noch zu trocken? Dann gehören Sie zu den glücklichen Frauen, die eine normale Haut haben.

Dieser Hauttyp ist pflegeleicht. Selbst wenn Sie mehrere Pflegeprodukte testen, verzeiht Ihnen das Ihre Haut ohne Probleme. Der Feuchtigkeitsgehalt und die Talgproduktion arbeiten gemeinsam an einem feinporigen und ebenmäßigen Hautbild. Mit Pickeln und Mitessern haben Sie kaum etwas zu tun.

Aber auch wenn sich Ihre Haut als absolut unkompliziert darstellt, ist sie auf die richtige Pflege angewiesen, denn nur so ist sie gewappnet gegen Einflüsse aus der Umwelt. Dazu gehören freie Radikale und UV-Strahlen, die das Alterungsgeschehen vorantreiben können.

Um auch weiterhin von der perfekten Balance zu profitieren, sollten Sie Ihre Haut deshalb mit den passenden Produkten verwöhnen.

Sie haben normale Haut, wenn Ihre Haut:

  • sich prall anfühlt.
  • weder trocken noch fettig ist.
  • einen matten Glanz besitzt.
  • ebenmäßig erscheint.
  • eine rosige Hautfarbe aufweist.
  • selten bis gar nicht von Hautunreinheiten betroffen ist.
  • nicht auf Pflegeexperimente reagiert.

Die optimale Pflege für Sie:

  • Reinigungsprodukte in Milchform (Emulsionen) oder seifenfreie Zubereitungen, die auf hautfreundliche Tenside setzen.
  • Gesichtswasser mit bis zu 15 % Alkohol und beruhigenden oder pflegenden Substanzen.
  • Hautpflegecremes mit einem ausbalancierten Feuchtigkeits- und Fettanteil. Während bei warmen Temperaturen Feuchtigkeitscremes besser geeignet sind, erweisen sich im Winter fettreiche Rezepturen als hilfreich.
  • Cremes mit Zusätzen wie Hyaluronsäure, Harnstoff, Vitamin E und Vitamin C sowie gegebenenfalls einem UV-Filter halten die Haut feucht und schützen sie vor freien Radikalen.

Mischhaut: die unentschlossene Haut

Mischhaut ist sehr wankelmütig. Sie scheint sich nicht entschließen zu können, ob sie trocken oder fettig ist, deswegen ist sie einfach beides. Können Ihre Hautprobleme auf die berüchtigte „T-Zone“, zu der Stirn, Nase und Kinn gehören, reduziert werden? Dann haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit eine Mischhaut.

An der Stirn, Nase und Kinn zeigt sich die Haut fettig und besitzt große Poren. Wenn Sie Pickel haben, entstehen sie immer dort. Rund um die Augen, an den Wangen und den Nasenflügeln zeigt sich allerdings ein ganz anderes Hautbild. Dort herrscht normale bis trockene Haut.

Die Mischhaut wird wie die übrigen Hauttypen gerne auf die genetische Veranlagung zurückgeführt. Aber auch Ihr Lebenswandel kann dazu beitragen, Ihre Haut zu optimieren.

Zu den wichtigsten Tipps gehören eine gute Ernährung, die auf viele Nährstoffe und frische Lebensmittel setzt, und genügend Trinkflüssigkeit. Wie viel Wasser Sie Ihrem Körper täglich zur Verfügung stellen sollten, erfahren Sie mit unserem Trinkbedarfsrechner.

Sie haben Mischhaut, wenn Ihre Haut:

  • die sogenannte „T-Zone“ ausbildet.
  • gleichzeitig fettig und trocken ist.
  • glänzt und großporig erscheint.
  • an Stirn, Nase und Kinn zu Pickeln und Mitessern neigt.

Die optimale Pflege für Sie:

  • Reinigungsprodukte in Form von pH-neutralem Waschgel oder Reinigungsschaum.
  • Sanft entfettendes Gesichtswasser, um die „T-Zone“ zu reinigen.
  • Einmal pro Woche bietet sich ein sanftes Peeling an, um überschüssigen Talg den Garaus zu machen und Pickel an der Wurzel zu bekämpfen.
  • Spezielle Hautmasken helfen dabei die verschiedenen Zonen mit wertvollen Substanzen zu versorgen.
  • Bei der Gesichtscreme sollte auf eine feuchtigkeitsspendende Variante gesetzt werden, die sich für Mischhaut eignet.

GUT ZU WISSEN!

Mischhaut ist ein Mysterium, oder etwa nicht? Forscher haben schon längst geklärt, warum die Mischhaut zwei Hauttypen vereint. Die Übeltäter sind die Talgdrüsen, die in der „T-Zone“ überaus produktiv sind und sich bei dem Rest der Haut zurückhalten.

Deshalb muss eine passende Pflege die „T-Zone“ entfetten und die übrige Haut mit Feuchtigkeit versorgen – eine echte Herausforderung.

Fettige und unreine Haut: Zuviel des Guten

Sie haben das Gefühl, wie eine Speckschwarte zu glänzen und das obwohl Sie Ihr Gesicht erst vor einigen Stunden gereinigt haben? Dann sind Ihre Talgdrüsen offenbar besonders aktiv und versorgen Ihre Haut mit einem schützenden Film, der es etwas zu gut meint.

Menschen mit fettiger Haut leiden nicht nur unter dem permanenten Glanz, sondern auch häufig unter Unreinheiten. Das liegt daran, dass der Talg die zugehörigen Drüsen verstopft. Die Hautmakel zeigen sich aber nicht nur im Gesicht, sondern auch am Dekolleté, dem Rücken und sogar der Kopfhaut.

Einen Trost gibt es jedoch: Fettige Haut bildet weniger schnell Falten aus.

Sie haben fettige Haut, wenn Ihre Haut:

  • sich ölig und fettig anfühlt.
  • bereits wenige Stunden nach der Reinigung wieder glänzt.
  • großporig und eher grob erscheint.
  • praktisch immer mit Unreinheiten zu kämpfen hat.
  • auch im Bereich des Dekolletés, Rücken und an den Armen Pickel ausbildet.

Die optimale Pflege für Sie:

  • Sanfte Schaumlotionen, mit denen Sie Ihr Gesicht morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen waschen können. Verzichten Sie auf hautreizende oder aggressive Reinigungsprodukte.
  • Verzichten Sie ebenfalls auf Produkte, die auf Öl oder Alkohol basieren und bevorzugen Sie jene mit der Aufschrift “ölfrei” oder “nicht komedogen”.
  • Die passende Feuchtigkeitscreme ist ebenfalls wichtig. Greifen Sie zu Produkten, die sich für fettige Hauttypen eignen.
  • UV-Schutz-Präparate sollten ohne Öl oder Duftstoffe auskommen.

GUT ZU WISSEN!

Woran Sie noch erkennen, dass Sie fettige Haut besitzen? Wenn Sie sich ungesund ernähren, Alkohol trinken und großem Stress ausgesetzt sind, verstärken sich Ihre Hautunreinheiten.

Trockene Haut: immerzu durstig

Auch trockene Haut ist eine richtige Herausforderung, denn sie gibt erst mit der richtigen Pflege Ruhe. Juckt oder spannt Ihr Gesicht ständig und konnten Sie bereits Risse oder Schuppenbildung entdecken? Dann gehören Sie höchstwahrscheinlich zu denjenigen Frauen, die trockene Haut haben.

Feuchtigkeits- oder Talgarme Haut ist unbedingt auf eine angepasste Pflege angewiesen, denn sie zeigt sich anfälliger für Entzündungen. Auch die Ausbildung von Falten kann schneller gehen, wenn die Haut nicht mit genügend pflegenden Substanzen versorgt wird.

Bei Frauen mit trockener Haut ist nicht selten die Hautbarriere in Mitleidenschaft gezogen, wodurch es ihr schwerfällt ausreichend Feuchtigkeit zu speichern. Die Beschwerden zeigen sich nicht nur im Gesicht, sondern auch auf der Kopfhaut, an den Füßen sowie an Händen und den Ellbogen.

Aber auch hier gibt es eine gute Nachricht: Wenn Sie die richtige Pflege für sich finden, können Sie ein ebenmäßiges Hautbild erreichen. Mit Unreinheiten und großen Poren haben Sie ohnehin bei Ihrem Hauttyp nicht zu kämpfen.

Sie haben trockene Haut, wenn Ihre Haut:

  • sich feinporig und dünn darstellt.
  • häufig juckt und spannt.
  • stumpf und glanzlos erscheint.
  • zur vorzeitigen Faltenbildung neigt.
  • nicht selten mit Rissen, Läsionen und Entzündungen zu kämpfen hat.

Die optimale Pflege für Sie:

  • Abends sind rückfettende Hautpflegeprodukte, zu denen Reinigungsöle und Emulsionen gehören, empfehlenswert.
  • Gesichtswasser sollte im optimalen Fall keinen Alkohol enthalten, um die Haut nicht weiter auszutrocknen. Besser sind beruhigende und entzündungshemmende Inhaltsstoffe.
  • Die Gesichtspflege sollte nicht zu viel Wasser enthalten, da so das gespeicherte Wasser verdunsten kann. Generell sollten Cremes und Co. sehr fettreich sein und feuchthaltende Substanzen vereinen.

GUT ZU WISSEN!

Trockene Haut kann auch immer ein Symptom für eine Erkrankung sein (Schilddrüsenüberfunktionen, Neurodermitis) und sollte deshalb sicherheitshalber vom Arzt untersucht werden.

Zusammenfassung

 

Nicht selten verwenden Frauen Gesichtspflegeprodukte, die nicht zu ihrem Hautbild passen. Die Folge kann überpflegte Haut sein, die zu Unreinheiten neigt.

Trockene Haut kann durch die falsche Gesichtspflege hingegen noch mehr Feuchtigkeit verlieren und Ekzeme ausbilden.

Generell gilt: Die Hautpflege sollte auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt werden.

Normale Haut bildet eher die Ausnahme. Sie zeigt sich ausgeglichen und verzeiht selbst Experimente mit verschiedenen Produkten. Zur optimalen Pflege eignen sich Cremes mit einem ausgeglichenen Feuchtigkeit-, bzw. Fettanteil. Auch die Reinigung ist wichtig, um die Haut von Hautschuppen zu befreien.

Auch wenn sich normale Haut unkompliziert zeigt, ist auch hier ein Schutz vor freien Radikalen und UV-Strahlen wichtig.

Mischhaut ist anspruchsvoll, da sie zwei Hauttypen ineinander vereint. Die Schwierigkeit liegt darin, die fettige und zu Unreinheiten neigende „T-Zone“ zu besänftigen, während die trockenen Hautstellen mit Feuchtigkeit versorgt werden müssen.

Dafür eignen sich am besten pH-neutrale Waschlotionen, mildes Gesichtswasser, sanfte Peelings und Gesichtsmasken. Die passende Creme sollte Feuchtigkeit spenden und für Mischhaut geeignet sein.

Fettige Haut muss regelmäßig sanft gereinigt und mit Feuchtigkeit versorgt werden.

Trockene Haut spannt und juckt. Hier ist es besonders wichtig, Feuchtigkeit zuzuführen. Achtung: Auf wasserbasierende Produkte können in der Hornhaut enthaltenes Wasser verdunsten lassen. Bevorzugen Sie daher besser Formeln, die auf Fett basieren.

Spezieller Patient: Empfindliche Haut

Wie bereits erwähnt, werden vier verschiedene Hauttypen unterschieden. Hinzu gesellen sich noch zwei Unterformen: die empfindliche und die reife Haut.

Die empfindliche Haut ist sehr schnell zu erkennen, denn sie reagiert unverzüglich auf äußere Einflüsse wie Kälte, Stress, UV-Strahlen und ungeeignete Kosmetikprodukte. Irritationen, Rötungen und Spannungsgefühle sind die Folge.

Die empfindliche Haut tritt besonders häufig gemeinsam mit dem trockenen Hauttyp auf und ist auf eine ganz spezielle Pflege angewiesen. Hier ist es besonders wichtig, auf so wenige Inhaltsstoffe wie möglich zu setzen.

Duftstoffe und Konservierungsmittel sowie Alkohol können zusätzlich reizen und sollten deshalb vermieden werden. Besser sind hautberuhigende und feuchtigkeitsausgleichende Inhaltsstoffe, die die Haut nicht belasten.

GUT ZU WISSEN!

Wenn Sie empfindliche Haut besitzen, sollten Sie nach speziellen Pflegeprodukten Ausschau halten. Diese sind mit Rezepturen versehen, die sensible Haut nicht reizen, sondern auf wohltuende Substanzen setzen. So kann Ihre Haut zur Ruhe kommen und Spannungsgefühle lassen nach.

Ihr Hauttyp verändert sich mit zunehmendem Alter

Erinnern Sie sich noch an Ihre Jugend? Ihre Gesichtshaut war übersät mit Pickeln und anderen Unreinheiten. Später hat sich Ihre Haut vielleicht unkompliziert gezeigt und Sie haben sich mutig durch verschiedene Pflegeserien getestet.

Heute besitzen Sie eher einen trockenen Hauttyp. Diese Entwicklung ist ganz normal und kann bei vielen Frauen beobachtet werden. Der Hauttyp verändert sich mit zunehmendem Lebensalter und die Haut wird insgesamt immer trockener.

Schon mit Ende 20 setzt der Hautalterungsprozess ein und sorgt dafür, dass die Haut weniger Feuchtigkeit speichern kann.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass die körpereigenen Talgdrüsen weniger aktiv sind. Zudem verliert Ihre Haut nach und nach die Fähigkeit, sich selbst zu regenerieren. Dadurch büßen wir an Volumen und Feuchtigkeit ein.

Was alarmierend klingt, kann mit der richtigen Pflege hinausgezögert werden. Mit einer passenden Pflege können Sie Ihr Hautbild unterstützen und dem Elastizitätsmangel sowie dem Feuchtigkeitsverlust entgegenwirken.

GUT ZU WISSEN!

Experten betonen, dass es wichtig ist, bereits in jungen Jahren auf eine gute Hautgesundheit zu achten, umso dem vorzeitigen Alterungsprozess der Haut den Kampf anzusagen.

Ihre Haut im Wandel der Zeit

Auch wenn es zunächst erschreckend klingt, ist es wichtig, sich den natürlichen Alterungsprozess der Haut vorzustellen, um zu begreifen, wie wichtig eine rechtzeitige und individuelle Hautpflege ist.

Wie bereits erwähnt, beginnen die ersten Hautalterungsprozesse bereits gegen Ende 20. Auf der Haut ablesbar sind die Alterungsprozesse aber in der Regel erst sehr viel später.

  • Ab 50 Jahren: Nun zeigen sich die Falten tiefer und das Hautbild glanzloser. Auch die Hautbeschaffenheit ist rauer und erste Pigmentflecken können auftreten.
  • Ab 60 Jahren: Die Haut erscheint nicht mehr so prall und elastisch. Rote Äderchen kommen vermehrt zum Vorschein.
  • Ab 70 Jahren: Die tief liegenden Hautschichten verlieren ihr Polsterfett, was dazu führt, dass die Falten nun noch tiefer erscheinen. Die Wundheilung nimmt längere Zeit in Anspruch und Sie reagieren sensibler auf Reize aus Ihrer Umwelt.

Hautpflege ab 40: Darauf sollten Sie achten

Produkte mit Anti-Age-Rezepturen richten sich an Frauen mit reiferer Haut. Sie besitzen in der Regel einen reichhaltigen Wirkstoffkomplex mit verschiedenen Vitaminen, Q10 oder Hyaluronsäure.

Mit ihrer speziellen Formel sollen sie Fältchen mindern, die Haut glätten und insgesamt praller aussehen lassen.

Wenn Sie im Alter unter trockener Haut leiden, könnten Sie hochkonzentrierte Seren oder spezielle Gesichtsmasken bei dem Kampf gegen den Alterungsprozess unterstützen.

Auch im Alter ist eine gründliche Reinigung wichtig. Insbesondere trockene Haut sollte ausschließlich mit pH-neutralen und sanften Peelings sowie Lotionen gewaschen werden. Damit gelingt es spielend einfach, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und einen frischeren Teint hervorzuheben.

Die UV-Strahlung spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die vorzeitige Hautalterung geht. Deshalb bestehen vorbeugende Maßnahmen vor allem darin, die Haut vor äußeren Einflüssen zu schützen. Besonders empfehlenswert sind Pflegeprodukte mit einem integrierten UV Filter.

Auch wenn Sie primär Ihre Gesichtshaut pflegen möchten: Vergessen Sie auch die anderen Hautareale nicht. Auch sie wollen gepflegt werden, um dauerhaft strahlend auszusehen.

Je nach Hauttyp können Sie eine reichhaltige Bodylotion mit Hyaluron oder ein feuchtigkeitsspendendes Körperöl bzw. eine Körperbutter verwenden.

GUT ZU WISSEN!

Wie wichtig der Schutz vor UV-Licht ist, beweisen zahlreiche Untersuchungen. Eine konsequente Verwendung von speziellen Produkten kann Altersanzeichen wirksam entgegensteuern.

Fazit

 

Wenn es um die Hautpflege geht, ist das Wissen um den eigenen Hauttyp unbedingt erforderlich. Nur so können gezielt Produktserien ausgewählt werden, die mit wertvollen Inhaltsstoffen die Bedürfnisse Ihrer Haut berücksichtigen.

Die falsche Wahl von Cremes und Co. können zu Unreinheiten, Feuchtigkeitsverlust und Akne führen.

Insgesamt werden vier Hauttypen unterschieden: die normale, die Mischhaut, die fettige und die trockene Haut. Die Pflege sollte optimalerweise an diese Hautbilder angepasst werden.

Die normale Haut zeigt sich unkompliziert und sollte mit pH-neutralen Reinigungslotionen und Cremes versorgt werden. Die Mischhaut hingegen stellt den Besitzer vor eine große Herausforderung. Schließlich möchten einige Hautpartien mit Feuchtigkeit versorgt werden, während andere regelmäßig entfettet werden müssen.

Mit der richtigen Mischung aus Reinigung und Feuchtigkeitsversorgung gelingt der Spagat bei diesem Hauttyp.

Fettige Haut kann Frauen zur Verzweiflung treiben, denn bereits einige Stunden nach der Reinigung erscheint das Hautbild erneut fettig. Hierbei ist es besonders wichtig, die Haut nicht mit aggressiven Waschsubstanzen zu reinigen, sondern milde Inhaltsstoffe zu bevorzugen, die die Fettproduktion nicht anregen.

Auch wenn es unlogisch klingt – auch fettige Haut muss mit Feuchtigkeit versorgt werden. Greifen Sie deshalb zu Produkten, die extra für diesen Hauttyp entwickelt wurden.

Trockene Haut paart sich häufig mit einem sensiblen Typ. Bereits vereinzelte Duft- oder Konservierungsstoffe können dazu führen, dass die Haut mit Flecken, Spannungsgefühlen und Trockenheit reagiert.

Hierbei ist es besonders wichtig, die Haut wieder in Balance zu bringen. Rückfettende Produkte schützen und beruhigen die empfindliche Gesichtshaut. Cremes und Waschsubstanzen sollten so wenig Inhaltsstoffe aufweisen, wie möglich.

Neben der empfindlichen Haut stellt auch die reife Haut Ansprüche an die Hautpflege. Die Formeln sollten besonders reichhaltig sein. Auch Anti-Aging- Substanzen wie Q10 oder Hyaluronsäure sind beliebt.

Wer der Haut rechtzeitig Aufmerksamkeit schenkt, kann der vorzeitigen Alterung entgegenwirken. Neben der Ernährung und genügend Flüssigkeit spielt auch der richtige UV-Schutz eine große Rolle.

Ihr Hautbild verändert sich mit der Zeit. Wenn Sie das 40. Lebensjahr erreicht bzw. überschritten haben, sollten Sie feuchtigkeitsspendende und nährstoffreiche Pflegeprodukte bevorzugen.

Kennen Sie Ihren Hauttyp? Machen Sie jetzt unseren Hauttypentest und erhalten Sie wichtige Informationen, um Ihre Haut optimal zu pflegen.

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