Östrogenmangel

Östrogenmangel – so machen Sie hormonellen Problemen den Garaus

Inhaltsverzeichnis

Östrogene sind weibliche Sexualhormone, die eine wichtige Rolle in Ihrem Körper einnehmen. Die Östrogenproduktion läuft mit dem Einsetzen der Pubertät an.

Die weiblichen Hormone werden in erster Linie in den Eierstöcken produziert. Sie unterstützen die Reifung der Eizellen und somit Ihren Zyklus.

Wenn Sie sich in den Wechseljahren befinden, können Sie verstärkt unter Auswirkungen leiden, die auf die verminderte Östrogenproduktion zurückzuführen sind.

Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Beschwerden wirksam lindern können.

Was ist ein Östrogenmangel?

Hormone beeinflussen den weiblichen Körper in vielerlei Hinsicht. Sie sind wichtig, um verschiedene Körperfunktionen und Abläufe aufrecht zu erhalten. Das wohl bekannteste Sexualhormon ist Östrogen. Viele kennen es bereits durch die Verschreibung der Antibabypille.

Bei Östrogen handelt es sich nicht um ein einzelnes Geschlechtshormon, sondern vielmehr um einen Sammelbegriff für verschiedene Hormone.

Dazu zählen:

  • Estradiol
  • Estriol
  • Estron

Die weiblichen Hormone sind wichtig, denn sie unterstützen die Heranreifung des weiblichen Körpers und die Fortpflanzungsfunktion.

Wenn Ihr Östrogenspiegel einen festgelegten Wert unterschreitet, wird von einem Mangel des Sexualhormons gesprochen. Dann können Sie verschiedene Symptome bei sich bemerken.

GUT ZU WISSEN!

Der Spiegel der Sexualhormone stellt sich nicht bei jeder Frau gleich dar. Individuelle Schwankungen im Zyklus sind ganz normal.

Als Faustregel gilt: In der Eisprungzeit liegt der Wert des dominanten Östrogens (Östradiol) in der Regel zwischen 60 und 690 Nanogramm/Liter.

Östrogenmangel: Symptome

Östrogenmangel Symptome

Tritt ein Hormonmangel in frühen Lebensjahren auf, kann die Entwicklung der Geschlechtsreife davon betroffen sein.

Später können Mädchen über Zyklusbeschwerden wie Zwischenblutungen bis hin zum Ausbleiben der Periode klagen.

Es gibt zahlreiche Wechseljahresbeschwerden, die alle im Zusammenhang mit dem Hormon Östrogen stehen. Nicht immer haben Frauen ausschließlich mit dem berüchtigten Schweißausbrüchen zu kämpfen. Die Folgen können auch depressive Verstimmungen oder Depressionen sein. Schon vor den Wechseljahren können sich die Östrogene hinderlich auswirken, indem Frauen unter einem unerfüllten Kinderwunsch leiden.

Ein Östrogenmangel in den Wechseljahren kann folgende Symptome hervorrufen:

  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  • Schwindel (Herz-Kreislauf-Probleme)
  • Schlafstörungen
  • Herzklopfen
  • Kopfschmerzen
  • Zunahme der Gesichtsbehaarung
  • Depressive Verstimmungen
  • Gereizte Stimmungslagen
  • Trockene und rissige Haut
  • Brüchige Knochen
  • Vermehrte Blasenentzündungen und Scheideninfektionen

Östrogenmangel: Gewichtszunahme

Östrogenmangel Gewichtszunahme

Viele Frauen berichten, dass sie insbesondere in den Wechseljahren mit dem Gewicht zu kämpfen haben.

Der Östrogenmangel spielt dort aber nur eine untergeordnete Rolle, denn häufig ist es der niedrige Grundumsatz im Alter, der zusätzliche Pfunde beschert.

Mit zunehmendem Lebensalter tendieren wir dazu, uns weniger zu bewegen, passen jedoch unsere Ernährungsgewohnheiten an die verminderte Aktivität nicht an.

Da der größte Energieumsatz in den Muskeln erfolgt, kommt es automatisch zu einer Gewichtszunahme, die den Stand auf der Waage verändert.

Ganz unschuldig an der Gewichtssteigerung sind die Hormone allerdings nicht. Bei Frauen in den Wechseljahren kommt es durch die Hormonumstellung zu Verlagerungen von Fettreserven.

Wenn die männlichen Geschlechtshormone bei Ihnen überwiegen, können Sie bei sich insbesondere Fettpölsterchen am Bauch bemerken, die wiederum den Stoffwechsel beeinflussen können.

Um einer Gewichtszunahme entgegenwirken zu können, ist eine reduzierte Kalorienaufnahme und ausreichend Bewegung wichtig. Beides sollten Sie im Alltag beherzigen.

Wassereinlagerungen bei Östrogenmangel

Nicht nur eingelagertes Fett kann zu einer Gewichtszunahme führen, sondern auch Wassereinlagerungen, die typisch für den Beginn der Wechseljahre sind.

In dieser Zeit senkt Ihr Organismus den Progesteronspiegel. Dadurch ist besonders viel Östrogen in Ihrem Körper vorhanden. Die weiblichen Geschlechtshormone fördern Wassereinlagerungen, die sich auch auf Ihrer Waage bemerkbar machen.

Häufig werden Wassereinlagerungen als sehr unangenehm empfunden. Wassereinlagerungen in den Füßen können Sie beispielsweise daran bemerken, dass Ihnen Ihre Schuhe nicht mehr passen.

GUT ZU WISSEN!

Es wird angenommen, dass jede zehnte Frau in Deutschland eine Schilddrüsenunterfunktion besitzt. Mit dem kurzzeitigen Östrogenanstieg können Sie die damit verbundenen Beschwerden stärker wahrnehmen. Mit einem Bluttest kann Ihr Arzt feststellen, ob eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt und ob diese behandlungsbedürftig ist.

Wie wirkt sich ein Östrogenmangel auf die Blase und Scheide aus?

Östrogenmangel Gewichtszunahme

Wenn Ihr Körper ausreichend Östrogen produziert, herrscht in Ihrer Scheide ein saures Milieu. Das ist wichtig, denn dadurch kann eine gesunde Flora mit hilfreichen Milchsäurebakterien aufrechterhalten werden.

Durch einen Östrogenmangel reduziert sich auch die Anzahl der Milchsäurebakterien und der pH-Wert in Ihrer Vagina steigt an, wodurch sich auch die Besiedlung mit Keimen verändern kann.

Viele Frauen leiden dadurch unter einer erhöhten Infektanfälligkeit und haben häufig mit Blasenentzündungen zu kämpfen.

GUT ZU WISSEN!

Neben Blasenentzündungen geben viele Frauen an, dass sie auch häufiger unter Scheideninfektion leiden. In dem Fall sollte ein Frauenarzt befragt werden. Er kann die Östrogenwerte und auch andere Hormone wie Estron, Estriol und Estradiol bestimmen.

Östrogenmangel: Geschlechtsverkehr kann schmerzen

Empfinden Sie Berührungen im Intimbereich und Geschlechtsverkehr als unangenehm? Gerne werden diese Beschwerden heute immer noch tabuisiert. Auch hier zählt ein Östrogenmangel in den Wechseljahren infolge einer Reduzierung der Sexualhormone zu den Ursachen.

Durch den verringerten Spiegel und damit Einfluss der weiblichen Geschlechtshormone wird Ihre Scheide trockener.

Darüber hinaus arbeitet die Drüsenaktivität, die wichtig für einen ausreichenden Gleitfilm während des Geschlechtsverkehrs ist, nicht mehr wie gewohnt. Die Östrogenwerte und die Veränderung des Östrogenspiegels können also nicht nur die Menstruation, sondern auch das Wohlbefinden während des Geschlechtsverkehrs negativ beeinflussen.

Zudem sind viele Frauen im Alter schwerer erregbar, da die großen und kleinen Schamlippen sich zurückbilden.

Insgesamt können folgende Symptome beobachtet werden:

  • Brennen und Jucken im Intimbereich
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Herabgesetzte sexuelle Erregung
  • Trockene Schleimhäute im Bereich der Scheide, dadurch erhöhte Infektanfälligkeit

Werden diese Beschwerden zusammengezählt, ist es kein Wunder, dass viele Frauen ihr Sexualleben nicht mehr genießen können.

Es gibt jedoch keinen Grund, sich mit den Symptomen des Östrogenmangels einfach abzufinden. Schließlich kann einem Mangel und einer beeinträchtigten Funktion der Eierstöcke im Organismus entgegengewirkt werden. Dabei ist der Frauenarzt behilflich. Es gibt verschiedene Produkte, die in den Hormonhaushalt der Frau eingreifen und die Folgen der verminderten Hormone abmildern.

GUT ZU WISSEN!

Es gibt einige Wechseljahresbeschwerden, die sich nach einiger Zeit deutlich zurückbilden. Frauen mit Schweißausbrüchen, deren Symptome auf einen Östrogenmangel zurückgeführt werden, können also Hoffnung haben.

Die sogenannten urogenitalen Beschwerden, wozu Blasenentzündungen und Scheidentrockenheit gehören, sind hingegen ein langfristiges Thema.

Östrogenmangel: Ursachen

Ein reduzierter Östrogenspiegel ist bei Frauen in den Wechseljahren ganz normal und zählt somit zu den häufigsten Ursachen, wenn es um Östrogenmangel-Symptome geht. Zwischen dem 45. und dem 55. Lebensjahr beginnt Ihr Körper damit, die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone zurückzuschrauben. Dadurch kann es zu zahlreichen Symptomen kommen.

Es gibt aber auch Frauen, die lange Zeit vor den Wechseljahren einen Östrogenmangel aufweisen. Zum Beispiel durch:

  • Fehlentwicklung oder eingeschränkte Funktion der Eierstöcke
  • Nebennierenschwäche und infolgedessen eine herabgesetzte Produktion der Östrogenvorstufe
  • Operative Entfernung der Eierstöcke
  • Gelbkörperschwäche
  • Pubertas tarda: Dabei zeigt sich die sexuelle Reife durch den Östrogenmangel beeinträchtigt. Das betrifft insbesondere Frauen, die unter einer Mangelernährung leiden oder exzessiv Sport betreiben. Auch eine Hormondrüsenfehlfunktion kann ursächlich sein.
  • Vorzeitige Wechseljahre, sie treten vor dem 40. Lebensjahr auf

GUT ZU WISSEN!

Bei vorzeitigen Wechseljahren ist eine familiäre Häufung zu beobachten. Wenn Ihre Mutter beispielsweise schon früh in die Wechseljahre gekommen ist, kann das auch Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit betreffen.

Aus diesem Grund sollten familiär vorbelastete Frauen mit einem bisher unerfüllten Kinderwunsch nicht zu spät mit der Familienplanung anfangen.

Zusammenfassung

 

Bei einem Östrogenmangel ist der Anteil an speziellen weiblichen Geschlechtshormonen bei Ihnen reduziert.

Dadurch können Symptome wie Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, depressive und gereizte Stimmungslagen, Osteoporose (Probleme an einem Gelenk oder mehr), eine erhöhte Infektanfälligkeit sowie sexuelle Beschwerden auftreten.

Ursächlich für den Östrogenmangel ist häufig der Eintritt in die Wechseljahre, bei dem der Körper altersbedingt weniger von dem Hormon produziert.

Darüber hinaus können auch vorzeitige Wechseljahre, eine Fehlfunktion oder Entfernung der Eierstöcke sowie eine Gelbkörper- oder Nebennierenschwäche einen Östrogenmangel hervorrufen.

Östrogenmangel, was tun?

Ein Östrogenmangel kann sich nur stark auf den Körper, sondern auch auf die Psyche auswirken, denn die Beschwerden können die Lebensqualität deutlich verringern.

Vor allem die Stimmungsschwankungen und der fehlende Geschlechtsverkehr setzen vielen Frauen zu.

Trotzdem neigen viele Betroffene dazu, sich mit den Symptomen abzufinden. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Beschwerden zu reduzieren.

Zunächst sollten Sie jedoch feststellen lassen, ob tatsächlich die Reduzierung des Östrogenspiegels das Problem ist.

Östrogenmangel: Test und Diagnose

Östrogenmangel was tun

Wie bereits erwähnt, kann das zirkulierende Östrogen in Ihrem Körper sich von den spezifischen Werten anderer Frauen unterscheiden.

Neben Ihren Beschwerden können eine gynäkologische Untersuchung und eine Hormonanalyse Aufschluss darüber geben, ob Sie unter einem Östrogenmangel leiden. Wenn der Östrogenspiegel bestimmt wird, untersucht der Arzt dabei häufig auch den kompletten Hormonhaushalt. Estradiol, Östradiol und andere Hormone, die sich auf die Menstruation, die Eierstöcke oder auf die Frau auswirken können, werden dann in Analysen unter die Lupe genommen.

Dafür wird Ihnen Blut abgenommen und ins Labor geschickt. Im Anschluss daran werden Ihre Ergebnisse mit den Richtwerten von geschlechtsreifen Frauen verglichen. Wie gründlich eine Erforschung des Östrogenmangels erfolgt, hängt unter anderem auch davon ab, ob sie noch einen Kinderwunsch haben oder ob es Probleme mit der Periode oder einer bereits bestehenden Schwangerschaft gibt.

Unsere Redaktion empfiehlt:

“Um Ihnen den Gang zum Gynäkologen und die damit einhergehende Wartezeit zu ersparen, gibt es mittlerweile Selbsttests, die Sie zu Hause durchführen können.

Sie entnehmen sich mit Wattestäbchen Speichel und schicken dies per Post an ein zertifiziertes Labor. Das Testergebnis erhalten Sie innerhalb weniger Tage zurück.

Wir empfehlen den Verisana Hormontest für Frauen.”

GUT ZU WISSEN!

Als Richtwert gilt bei geschlechtsreifen Frauen durchschnittlich 50 Piko-Gramm pro Milliliter. Dabei sollten 15 Piko-Gramm pro Milliliter nicht unterschritten werden. Mit einem Vergleich Ihrer Werte kann festgestellt werden, ob die Folgen eines Östrogenmangels Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen.

Östrogenmangel beheben

Östrogenmangel beheben

Bevor eine Therapie bei Ihnen eingeleitet wird, müssen zunächst die Ursachen des Östrogenmangels festgestellt werden. Im Anschluss daran kann eine geeignete Behandlung erfolgen, um den Hormon-Spiegel wieder anzuheben bzw. den Hormonmangel zu bekämpfen.

Wenn die Wechseljahre Ihre Symptome auslösen, kann unter Umständen eine Hormonersatztherapie für Sie infrage kommen.

Dabei fügen Sie Ihrem Körper künstliche Östrogene oder einen Mix aus Östrogen und Gestagen während der Behandlung zu.

Dafür kommen folgende Produkte (Östrogene) zum Einsatz:

  • Salben
  • Zäpfchen
  • Tabletten
  • Hautpflaster

Bevor Sie sich für eine Hormontherapie entscheiden, ist jedoch ein eingehendes ärztliches Gespräch notwendig. Dabei müssen etwaige Vorteile und mögliche Nebenwirkungen betrachtet werden.

Nicht immer ist eine Hormonersatztherapie möglich. Wenn Sie beispielsweise unter Brustkrebs, Blutgerinnungsstörungen oder Leber- und Herzerkrankungen leiden, kommt eine solche Behandlung nicht für Sie in Betracht. Auch während einer Schwangerschaft oder wenn ein Kinderwunsch besteht, muss genau abgewägt werden, ob die Hormon-Gabe sinnvoll ist, um den Östrogenspiegel anzuheben.

GUT ZU WISSEN!

Nebenwirkungen einer Hormonersatztherapie können Wassereinlagerungen, Brustspannen, Zwischenblutungen und Libidoverlust sein.

Zudem kann sich das Risiko für Brustkrebs, Thrombose und Herzkreislauferkrankungen erhöhen.

Östrogenmangel: rezeptfreie Präparate

Dadurch, dass Hormonersatztherapien auch Nebenwirkungen mit sich bringen können, sollten Sie auch über pflanzliche Mittel nachdenken. Auch sie können dabei helfen, die Ursache von einem Östrogenmangel zu bekämpfen. Zudem liefern sie Mineralstoffe für Frauen ab 50.

  • Mönchspfeffer: Besonders beliebt ist Mönchspfeffer, der das hormonelle Gleichgewicht wiederherstellen soll. Gleichzeitig wird dem Naturextrakt nachgesagt, dass er bei Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen und Brustspannen helfen kann.
  • Johanniskraut: Die pflanzliche Komponente kann bei depressiven Verstimmungen, die infolge von Östrogenmangel auftreten, hilfreich sein. Den Östrogenspiegel selbst beeinflusst das Naturkraut allerdings nicht. Durch die Einnahme kann womöglich die verhütende Wirkung der Antibabypille eingeschränkt sein.
  • Traubensilberkerze: Mit der Aufnahme entsprechender Präparate können Sie pflanzliches Östrogen aufnehmen, um Ihre körpereigenen Hormone zu unterstützen.

GUT ZU WISSEN!

Auch bei pflanzlichen Arzneimitteln, die in der Regel rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, sollten Sie zuvor Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. So vermeiden Sie unerwünschte Nebenwirkungen. Insbesondere dann, wenn ein Kinderwunsch oder eine Schwangerschaft besteht, sollte sich mit den nötigen Fragen beschäftigt werden, bevor eine Lieferung erfolgt.

Viele Hersteller bieten einen Service an, mit dem sich eine Frau vor der Bestellung über das Produkt informieren kann. Das ist wichtig, denn auch pflanzliche Wirkstoffe, die Hormonen auf die Sprünge helfen können, sind auf die jeweiligen Folgen zu überprüfen.

Östrogenmangel: Homöopathie

Viele Betroffene greifen auch gerne zu homöopathischen Mitteln, um einem Östrogenmangel entgegenzuwirken.

Ein erfahrener Apotheker oder ein Heilpraktiker kann Sie individuell beraten und mit Ihnen gemeinsam Präparate aussuchen, die Ihnen bei Ihren Beschwerden helfen. Allerdings können Sie homöopathische Mittel nicht mit Arzneimitteln vergleichen. Der Östrogenspiegel und die Hormone insgesamt, lassen sich dadurch nicht so stark beeindrucken.

Bei schwerwiegenden Problemen mit der Periode, den Hormonen oder der Schwangerschaft bzw. dem Kinderwunsch sollte deshalb sicherheitshalber ein Arzt aufgesucht werden. Er kann insbesondere bei Frauen ab 30 die Östrogene gezielter beeinflussen.

GUT ZU WISSEN!

Wenn Sie keine private Zusatzversicherung abgeschlossen haben, die Leistungen vom Heilpraktiker einschließt, müssen Sie selbst für die Kosten einer Beratung und Behandlung bei einem Heilpraktiker aufkommen.

Am besten erkundigen Sie sich zuvor telefonisch, ob der ausgewählte Heilpraktiker Erfahrungen auf dem Gebiet besitzt.

Ändern Sie Ihren Lebensstil bei Östrogenmangel

Wir neigen dazu, uns direkt nach speziellen Präparaten für körperliche Beschwerden zu erkundigen, dabei können wir bei vielen gesundheitlichen Problemen selbst eine Menge dafür tun, damit es uns besser geht. Besonders wichtig ist dabei, sich nicht nur auf die Hormone zu konzentrieren, sondern das große Ganze zu sehen.

Insbesondere wenn ein starker Kinderwunsch besteht, neigt eine Frau dazu, sich auf das Östrogen zu versteifen. Allerdings sind eine achtsame Lebensweise und ein bewusster Umgang mit dem eigenen Organismus entscheidend, um Dysbalancen in Sachen Hormone entgegenwirken zu können.

Dabei nehmen die Ernährung und Entspannungsmaßnahmen eine besondere Rolle ein. Mit nur wenigen Tipps gelingt es, eine optimale Basis für das Wirken von Östrogen zu bereiten.

Wenn Sie Ihren Lebensstil anpassen, können Sie auch bei einem Östrogenmangel mehr Wohlbefinden erlangen.

  • Ernährung: Wie in vielen Fällen, spielt die Ernährung eine große Rolle. Wenn Sie pflanzliche Östrogene aufnehmen, helfen Sie ihren Körper dabei, den Mangel abzufangen. Am besten dafür geeignet sind Sojaprodukte. Machen Sie sich am besten einen Ernährungsplan, auf dem die pflanzlichen Helfer wöchentlich vorkommen. Es gibt zahlreiche Kochbücher und Online-Rezepte, die das Verarbeiten von Sojaprodukten lecker und einfach gestalten.
  • Bewegung: Östrogenmangel kann über lange Sicht zu einem Knochenschwund führen. Beugen Sie mit einer ausreichenden Bewegung vor. Passen Sie dabei die Aktivitäten an Ihren Gesundheitszustand an. Haben Sie Grunderkrankungen, ist es ratsam, leichte sportliche Aktivitäten zu verfolgen. Walken, Radfahren und Schwimmen eignen sich dafür am besten. Experten empfehlen, wenigstens 30 Minuten Bewegung täglich einzuplanen. Auch ein Hausputz oder ein Spaziergang kann den nötigen Schwung in den Alltag bringen.
  • Entspannung: Leiden Sie unter Schlafstörungen, nervösen Zuständen und Stimmungsschwankungen? Dann können Ihnen Entspannungsübungen oder Thai-Massagen womöglich helfen. Mit speziellen Kursen zur progressiven Muskelentspannung oder Yoga können Sie dafür sorgen, dass Sie regelmäßig zur Ruhe kommen. Außerdem sollten Sie dafür sorgen, dass Sie genügend Ruhepausen in Ihren Alltag einbauen. Durchleben Sie eine stressige Zeit, schaffen Sie somit genügend Gelegenheit, zwischendurch Ihre Seele baumeln zu lassen. Was Menschen entspannt, ist ganz unterschiedlich. Während einige am besten abschalten können, während sie Fernsehen schauen, bevorzugen andere ein gutes Buch. Auch ein Spaziergang durch die Natur kann eine gute Entspannungsmöglichkeit sein.

Fazit

 

Wenn im Alter oder durch zugrunde liegende Fehlfunktionen eine nicht ausreichende Menge Östrogen von Ihrem Körper produziert wird, sprechen Mediziner von einem Östrogenmangel.

Ein Mangel hat viele Gesichter. Einige Frauen leiden besonders stark unter Symptomen wie Hitzewallungen, Kopfschmerzen und Schlafstörungen, während andere vor allem über psychische Beschwerden wie depressive und gereizte Stimmungslagen berichten.

Mit einem Östrogenmangel kann die Lebensqualität stark abnehmen, denn neben den häufig thematisierten Beschwerden, kann auch das Liebesleben durch die veränderte hormonelle Lage stark beeinträchtigt sein.

Mit einer gynäkologischen Untersuchung und einem Bluttest kann Ihr Arzt feststellen, ob Sie einen Östrogenmangel besitzen.

Zur Behandlung kommen prinzipiell Hormonersatztherapien in Betracht, die jedoch mit Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen, Libidoverlust und Brustspannen einhergehen können.

Rezeptfreie Medikamente setzen vor allem auf pflanzliche Bestandteile, die dabei helfen sollen, Ihre Beschwerden zu reduzieren. Auch ein Gang zum Homöopathen oder das Trinken von beruhigenden Kräutermischungen kann sinnvoll sein.

Werden Sie selbst aktiv und arbeiten Sie an einem gesunden Lebensstil. Mit Lebensmitteln, die reich an pflanzlichen Östrogenen sind, können Sie Ihren Körper unterstützen.

Sorgen Sie für ausreichend Bewegung und Entspannung, um sich auf die veränderte Hormonlage in Ihrem Körper einstellen zu können.

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3 Kommentare zu „Östrogenmangel – so machen Sie hormonellen Problemen den Garaus“

  1. Wie Sie richtig erwähnen, bezeichnet Östrogen die 3 Hormone Estradio, Estriol und Estron. Da diese an der Heranreifung der fruchtbaren Eizellen beteiligt sind, kann es wichtig sein, seinen Hormonhaushalt bei Kinderwunsch zu überprüfen. Ich denke ich werde dies bei meiner Beratung ansprechen. Vielen Dank für Ihren Beitrag!

  2. Ich erwäge derzeit für meinen Östrogen-Mangel eine Beratung für Alternativmedizin aufzusuchen. Wie Sie bereits sagen, äußert sich dieser in verschiedensten Symptomen. Ich würde dem gerne mit Arzneien aus der Homöopathie entgegenwirken. Vielen Dank.

  3. Im Alter zeigt sich eine Minderung der Östrogenproduktion. Ich denke, dass ich mittlerweile in die Anfänge der Wechseljahre zu kommen scheine. Eventuell könnte man dies noch durch Mittel und Methodiken aus der Naturheilkunde hinauszögern. Vielen Dank für Ihren Beitrag!

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